Die wichtigsten Informationen zum Fernwanderweg E8 sind bereits in meiner Seite
Europäischer Fernwanderweg E8 (Übersicht)
und
E8 - Wegbeschreibung, Geocaching (detailliertere Beschreibung)
E8 - Fotos zur Wegbeschreibung
zusammengetragen.
In dieser Seite hier entsteht nach und nach eine etwas detailliertere Wegbeschreibung.
Zusätzlich werden Geocaches aufgelistet, die man "im Vorbeigehen" suchen und finden kann,
weil sie direkt am E8, ganz in seiner Nähe oder oder auf hübschen Alternativrouten liegen.
Die Caches von
www.geocaching.com
sind in einer
"Bookmark-Liste" enthalten,
auf die in dieser Seite gelegentlich Bezug genommen wird.
Die selteneren Caches von
www.opencaching.de
und ggf.
www.terracaching.com
werden im Text direkt genannt.
Für die Freunde des
Letterboxing wird auch auf Letterboxen am E8 hingewiesen.
Diese Wegbeschreibung geht davon aus, dass der Wanderer oder die Wandererin einen Kompass und ggf. eine Wanderkarte bei sich hat. Teilweise werden auch GPS-Koordinaten angegeben.
Beiträge von Lesern, Wanderern und Geocachern sind für den weiteren Ausbau der Seite hilfreich.
Über Informationen per
E-Mail
würde ich mich freuen.
Die hier beschriebene Strecke ist die nördliche Variante des E8.
Er ist von Dannenfels (am Donnersberg, westlich von Worms)
bis Gadernheim im Odenwald mit dem Nibelungenweg identisch,
außerdem von Michelstadt bis Vielbrunn.
Ansonsten verläuft er in der Nähe des E8 bis nach Wertheim am Main.
Der Nibelungenweg ist mit einem gelben Quadrat
markiert,
und dies ist wesentlich häufiger und besser zu sehen, als die E8-Markierung.
Das rote N
ist die Markierung für den deutlich längeren und steileren Nibelungensteig.
Er führt von Zwingenberg an der Bergstraße bis Freudenberg.
N und
begegnen sich ab und zu
oder laufen zeitweise auf der selben Strecke.
Bei gutem Wetter kann man von Dannenfels bis zum Odenwald sehen.
Gelegentlich ist sogar (etwas weiter links) der Spessart sichtbar.
Geocache
"Alte Keschd in Dannenfels"
Der Weg führt vom Donnersberg hinab nach Albisheim.
Ab dort geht es an wechselnden Seiten dem Flüsschens Pfrimm entlang; über
Zellertal (ab hier auch auf dem
Jakobsweg
Worms - Hornbach) - Mölsheim - Wachenheim -
Monsheim - Pfeddersheim und durch den Pfrimmpark nach Worms.
Das
ist häufig zu sehen,
eine E8-Markierung selten.
Originalton Odenwaldklub: "Die Europäischen Fernwanderwege werden nur überlagernd markiert,
d. h. sie verlaufen auf markierten Wegen, wie hier auf dem Nibelungenweg
und werden nur gelegentlich gekennzeichnet."
Route bei www.wandermap.net:
Dannenfels bis Pfeddersheim,
Pfeddersheim bis Bensheim-Auerbach.
In Worms selbst führen E8 und Nibelungenweg seltsamerweise durch den Norden der Stadt.
Ich halte es für sinnvoller,
vom Pfrimmpark aus durch B47/Hochheimer Straße, B47/Alzeyer Straße und
Andreasstraße zum Dom zu wandern.
Jugendherberge:
Worms (ca. 100 m südlich vom Dom)
Geocaches von Dannenfels bis Worms: Siehe Bookmark-Liste, Nr. 05DE RP900 bis RP990
Der E8 führt von Worms über Feldwege und gelegentlich durch kleine Orte
quer durch die oberrheinische Tiefebene (ca. 90 m ü. M.) - meist
mit Blick auf die Berge des vorderen Odenwalds.
Der "Melibokus" mit 512 m hebt sich deutlich ab. Knapp rechts davon geht der E8 dann in den Odenwald.
Wer diese Etappe auslassen möchte oder muss, kann von Worms mit der Bundesbahn direkt nach
Bensheim fahren. Dort angekommen, wandert man zum "Kirchberghäuschen" (das kennt jeder Bensheimer) hoch
und dann auf dem "Hessenweg 7" nach Nordosten Richtung Fürstenlager:
Am "Schönberger Sportplatz" vorbei den kleinen Bergrücken gegenüber hinauf und dann oben Richtung Osten
zu der im nächsten Abschnitt erwähnten Aussichtsbank.
Nun aber zum E8 selbst: Vom Dom aus kommt man über den Marktplatz und durch die Petersstraße bei der alten Stadtmauer ans Nibelungenmuseum. Weiter durch Herzogenstraße und Kyffhäuserstraße geht es zu den Wormser Reinbrücken östlich der Stadt. Die Wanderzeichen befinden sich auf der nördlichen (Rhein-abwärts-) Seite der neuen Brücke.
In Worms geht es zur Rheinbrücke östlich der Stadt und über (Nordseite der neuen) die Brücke
auf die rechte Rheinseite.
Auf der hessischen Seite gibt es gleich unter der neuen Brücke den Geocache
"Neue Wormser Brücke".
Der E8 führt noch vor Ende der Brückenrampe links auf dem Deich entlang
am Campingplatz "Nibelungenbrücke" vorbei nach Norden.
Man läuft meist auf dem Hochwasserdeich, streift den Ortsteil Wehrzollhaus
und geht zur Eisenbahnbrücke.
Kurz nach ihr biegt der E8 nach rechts ab und durchquert Hofheim.
Geocaches von Worms bis Bensheim-Auerbach: Siehe Bookmark-Liste, Nr. 06DE He001 bis He090
Von hier bis zum Main kann man die sehr übersichtliche Wanderkarte des Odenwaldklubs (Freizeitkarte nördlicher Odenwald) benutzen.
Richtung Nordwesten geht es weiter Richtung Biblis.
Ca. 100 m nach den Spotplätzen biegt man nach links ab,
überquert das Flüsschen Weschnitz, dann rechts am Ortsrand von Biblis entlang
und ca. 1 km später wieder nach rechts über die B 44 nach Osten.
Der E8 verläuft dann noch eine Weile über die Felder und vorbei am Kurzwellensender von
IBB (Radio Free Europe / Radio Liberty) -
beeindruckende Technik wie vor 50 Jahren.
Wer den E8 nach Westen läuft, sollte vor lauter Technikbegeisterung nicht vergessen,
in der Nähe des haupteingangs nach rechts in Richtung Biblis (Weg am Waldrand entlang) abzubiegen.
In Richtung Osten führt der E8 lange durch den Jägersburger Wald,
bis er beim Örtchen Langwaden die Autobahn A67 überquert.
Es geht am südlichen Ortsrand entlang (oder hübscher und minimal kürzer geradeaus durch den Ort),
dann führt der Weg südöstlich nach Fehlheim.
Hinter Fehlheim führt der E8 durch ein Waldstück Richtung Bensheim-Auerbach.
Wenn man aus dem Wald herauskommt, hat man die Bergstraßen-Region mit vorderem Odenwald
jetzt ganz nah vor sich.
Ca. 500 m nach links gibt es den "Rodauer See"; ein Angelsee, in dem auch eifrig gebadet
wird. - Für lange Zeit ist das der letzte Badesee in der Nähe des E8.
Der E8 geht weiter geradeaus über die A5,
an einem Blumenhof vorbei zur Ampel Berliner Ring / Brückweg.
Wer in der Zwingenberger Jugendherberge übernachten will, biegt direkt nach der Kreuzung links ab
und geht nach Norden, später nach Nordosten in Richtung Stadtkern von Zwingenberg.
An diesem Weg liegen die Geocaches
"Auerbacher Wasserhäuschen" (300 m nördlich vom der Kreuzung)
und
"Gartenzaun".
Der E8 biegt an der genannten Kreuzung rechts ab und führt hinter China-Restaurant und Aldi am Bahnhof vorbei.
Kürzer und schöner geht es geradeaus über die Bahn und durch den Brückweg,
dann über die B3, durch Grafenstraße und (wieder auf dem E8) durch die Weidgasse.
In der Bachgasse
(rechts fließt tatsächlich noch ein Bach auf der Straße) angekommen,
geht es nach links
und dann in das Fürstenlager (=Sommerresidenz des früheren Darmstädter Großherzogs).
Im Bereich des Fürstenlagers gibt es diverse Geocaches und die Letterbox
"Fürstenlager".
Hübschere Alternative: Halbrechts die Bachgasse
überqueren und zur Auerbacher Bergkirche
hochgehen (schöne Aussicht zur Rheinebene),
von da noch ein Stück höher nach Osten gehen und dann fast waagerecht in das
Fürstenlager,
die Sommerresidenz der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt.
Wer nicht an Architektur und Landschaftsarchitektur im Fürstenlager interessiert ist, kann von der Kirche aus gleich ganz zum Bergkamm hochlaufen und für ca. 1,5 km fast ebenerdig mit viel Aussicht auf dem Bergrücken nach Osten wandern.
Geocaches rund um Bensheim-Auerbach: Bookmark-Liste, Nr. 06DE He110 bis He140 und "LionsHütte"
Weiter östlich folgt die im nächsten Abschnitt genannte Aussichtsbank.
Danach geht es ansteigend in den Wald und man kommt automatisch wieder zum E8 bzw. dem
.
Nach dem Fürstenlager und einer langgezogenen Streuobstwiese geht der Weg mit E8 und gelbem Quadrat
etwas nach links, an der "Eremitage" vorbei und durch den Wald nach oben.
Wenn man aber nicht nach links zur Eremitage geht, sondern auf dem Weg durch die letzte Obstwiese bleibt
und ihm im Bogen nach rechts oben folgt,
kommt man bei (49°42.098'N 8°38.812'E)
zu einer Bank mit Aussicht über den südlichen Odenwald und die Rheinebene Richtung Mannheim.
Ein Baum sorgt für dort für Schatten;
ca. 100 m westlich davon ist eine Schutzhütte.
Richtung Nordosten bzw. Osten erreicht man nach ca. 100 m wieder das gelbe Quadrat.
Der Weg führt nun leicht aufwärts in den Odenwald hinein.
Ca. 2,5 km nach der Eremitage bzw. der oben beschriebenen Aussichtsbank
kommt man zu einer kleinen steinernen Schutzhütte - "Selterswasserhäuschen" genannt,
weil dort früher sporadisch ein Kiosk betrieben wurde.
Von hier bis zum Ehrenmal des Odenwaldklubs verlaufen der E8 und der
wesentlich bekanntere
Fernwanderweg E1 (Nordkap - Sizilien)
ein kurzes Stück gemeinsam.
Danach geht es am Borstein (Reste einer Quarzitader) vorbei, runter durch Reichenbach
und gegenüber hoch zum Hohenstein (anderer Rest der Quarzitader und beliebter Kletterfelsen),
von da mit wenig Steigung nach Gadernheim.
Geocaches zwischen Auerbach und Gadernheim:
Bookmark-Liste, Nr. 06DE He150 bis He210
Letterboxen:
"Borstein"
und
"Hohenstein"
In Gadernheim kann man sich entscheiden, ob man dem E8 auf die Neunkirchner Höhe (höchster Berg des
vorderen Odenwalds mit Aussichtsturm) folgt, oder ob man lieber mehr um den Berg läuft.
Im ersten Fall geht es in der der Ortsmitte über die B47 und etwas nach links
in die Neunkirchner Straße und dann langsam bergauf
(bei gutem Wetter - oder bei Nebel unterhalb - lohnende Aussicht vom Turm; wenn er geöffnet ist),
im zweiten Fall geht man die B47 (Nibelungenstraße) ein Stück nach rechts (Südsüdost),
biegt dann nach links in die Turmstraße ein
und folgt diesem Weg nach oben (Ost) bis zum Wäldchen (kleiner Modellflugplatz).
Am Waldrand angekommen, nicht weiter nach oben in den Wald und zum Gipfel wandern,
sondern auf dem Weg durch die Wiesen nach Osten und nach Winterkasten.
Achtung: Ab der Neunkirchner Höhe verläuft der E8 nicht mehr gemeinsam mit
dem Wanderzeichen gelbes Quadrat
,
sondern mit dem roten Quadrat
nach Lindenfels.
Geocaches:
Bookmark-Liste, Nr. 06DE He230 bis He240
Letterbox:
"Lindenfels"
Route bei www.wandermap.net:
Bensheim-Auerbach bis Reichelsheim.
Ab Lindenfels geht es auf dem E8 zusammen mit den Wanderzeichen rotes
N und weiße Raute nach Osten zum
Gumpener Kreuz:
Das Gasthaus wurde 2011 renoviert und ist wieder für Übernachtungen geöffnet.
Ab hier kann man (wenn es sein muss) noch per Bus über Lindenfels und Reichenbach
nach Bensheim zurückfahren.
Vom Gumpener Kreuz aus geht's - nun nicht mehr auf Granit-, sondern Sandsteinboden
mit teilweise anderen Pflanzen (Blaubeeren) und Pilzen (Maronen) -
weiter nach Osten den Berg hinauf und in das nächste Waldstück.
Am Ende des Waldes biegt der N
nach Süden ab. Die E8-Wanderer folgen E8 und weißer Raute nach Oberostern,
von dort auf den nächsten Bergrücken
zum Lärmfeuer (früherer Platz für Signalfeuer z. B. beim Herannahen von Feinden)
mit Ihrig-Hütte und nach Ober-Mossau (Brauerei mit Gasthaus).
Ab hier führen E8 und nun gelbes Dreieck
mal wieder zu einem Bergrücken hinauf und dann am Michelstädter Flughafen
(viele Sportflugzeuge am Wochenende) vorbei nach Michelstadt.
Machen Sie im Ortskern mal einen kleinen Abstecher nach links zum Rathaus:
Bestimmt kennen Sie es von irgendeinem Kalenderbild.
Und sicher können sie sogar im Sommer ahnen,
wie hübsch ein Weihnachtsmarkt in diesen Gässchen aussieht.
südlich
über Eulbach nach Miltenberg am Main
etwas nördlicher nach Vielbrunn
und dann nur mit gelbem Quadrat nach Wertheim.
nach Vielbrunn, dann Richtung Nord
nach Obernburg am Main und dann wieder nach Süden nach Miltenberg - m. E.
ein unnötiger Riesenumweg.
Der E8 verläuft ab Miltenberg auf der Nordseite oberhalb des Maintals.
Bei Wertheim wird der Main überquert, und es geht die Westseite des Taubertals entlang
über Bronnbach, Tauberbischofsheim und Beckstein nach Weikersheim.
Danach wird über Quekbronn nach Creglingen ein Tauberbogen abgekürzt.
Für Rothenburg ob der Tauber sollte man sich ein paar Stunden Zeitnehmen.
Die Jugendherberge liegt sehr praktisch im ruhigen Süden der Altstadt.
Weiter geht es von der Tauber weg und über die Hohenloher Ebene:
Bettenfeld - Metzholz - Hausen am Bach - Reinsbürg - Reubach - Weikersholz -
Kühnhard - Bölgental - Neidenfels - Burleswagen nach Crailsheim an der Jagst
Dann: Crailsheim (Jagsttal) - Goldbach - Mistlau - Wildenstein/Fichtenau - Lautenbach - Buckenweiler - Oberhard - Segringen - Dinkelsbühl
Dinkelsbühl - Sinbronn - Obermichelbach - Untermichelbach - Wittelshofen - Hesselberg - Röckingen - Wassertrüdingen - Geilsheim - Ostheim - Spielberg - Heidenheim - Rohrach - Windischhausen - Treuchtlingen an der Altmühl
Ab Treuchtlingen folgt der E8 dem Lauf der Altmühl bis Kehlheim:
Dietfurt - Pappenheim - Zimmern - Solnhofen - Eßlingen - Mörnsheim - Altendorf -
Hagenacker - Dolnstein - Breitenfurt - Obereichstätt - Blumenberg - Eichstätt - Landershofen -
Pfünz - Walting - Rieshofen - Isenbrunn - Gungolding - Arnsberg - Böhming -
Kipfenberg - Großdorf - Enkering - Kinding - Unteremmendorf - Praundorf - Badanhausen -
Hirschberg - Beilngries - Kottingworth - Töging - Griesstetten - Deising - Altmühlmünster -
(Unter)-Eggersberg - Gundfing - Jachenhausen - Riedenburg - Prunn - Essing - Kelheim
Die weitere Route (demnächst ausführlicher):
Kelheim – Frauenhäusl – Schneckenbach – Saxberg – Bergmatting – Zuylen-Kapelle - Sinzing - Regensburg
Durch den südlichen Bayerischen Wald (ca. 215 km):
Regensburg - Wörth a. d. Donau - Stallwang - Obermühlbach - Gotteszell - Lalling -
Saldenburg - Kalteneck - Passau - Oberkappel
Der Weg ist im Bayerischen Wald mit rotem E8
und grünem Dreieck
(als Richtungsanzeiger) gekennzeichnet.
Ausführlich und gut beschrieben bei:
www.naturpark-bayer-wald.de