Geldtipps - Sparen im Haushalt (2. Teil)
Zeichenerklärung:
bisher wenig bekannter Tipp
Tipp, der uns viel gebracht hat
Ausgaben optimieren
Ausgaben senken
Mit der auf der
vorigen Seite beschriebenen
Excel-Tabelle, in der die Einnahmen und Ausgaben eingetragen wurden,
kann festgestellt werden, welche Ausgaben am höchsten sind.
Sie erhalten nach der Umrechnung in "monatliche Ausgaben" eine Rangfolge:
Die höchste Ausgabe Nr. 1, zweithöchste Ausgabe Nr. 2 usw.
Zusätzlich werden 20% er höchsten Ausgaben mit "A" gekennzeichnet, die nächsten 30% mit "B"
und, die restlichen Ausgaben mit "C" (ABC-Analyse).
Zuerst sollte besonders bei den A- und B-Ausgaben untersucht werden,
ob sie sich irgendwie reduzieren oder gar streichen lassen.
Wenn hier etwas getan werden kann, ist der Effekt am größten.
Folgende Fragen können zu neuen Ideen verhelfen:
- Kredite für Anschaffungen: Überziehe ich mein Girokonto?
Weiß ich, was mich das pro Jahr in Euro an Zinsen kostet?
Arbeite ich wirklich daran, nichts(!!) mehr auf Kredit zu kaufen?
- Kredit für Haus oder Wohnung: Kann ich einen billigeren Kredit bekommen
(z. B. bei der
ING-DiBa
)?
Lohnt es sich, zu einer anderen Bank zu wechseln?
Ist die Erspanis größer als die Gebühren für den Wechsel?
- Kleidung: Muss ich wirklich teure Marken einkaufen?
Habe ich schon mal in guten Secondhand-Läden geguckt?
Gibt es zur Zeit vielleicht etwas passendes bei
Tchibo
oder Anderen.
Kinderkleidung kann man sehr gut auch auf Flohmärkten einkaufen.
Und wenn es doch unbedingt Markensachen sein "müssen": Die gibt es auch gebraucht bei
www.ebay.de
oder in guten Second Hand Shops.
Weitere Möglichkeiten:
www.markt.de
und
www.kalaydo.de.
- Lebensmittel: Könnte ich sie billiger einkaufen? Z. B mehr als bisher bei Aldi oder Lidl.
Kaufe ich Pizzas und Torten, oder backe ich sie lieber selbst?
- Gastronomie: Muss ich ausgehen, oder macht es nicht viel mehr Spaß zusammen mit Freunden
selbst etwas anzurühren und zu brutzeln?
Z. B. Pizza belegen, Salate mischen, Waffeln backen, Cocktails mischen usw.
- Einkaufen: Schreibe ich mir gute Einkaufszettel oder riskiere ich
teure Spontankäufe bzw. zusätzliche Fahrten für vergessene Sachen?
Auch Männer sollten sich vor dem Baumarkt-Einkauf einen Einkaufszettel schreiben!
Weiß ich, wo ich als Angestellter meiner Firma auch bei privaten Einkäufen Rabatt bekomme?
Es hilft, wenn man möglichst wenig Bargeld zum Einkaufen mitnimmt,
und wenn man die Scheckkarte zu Hause lässt
oder sie nur für ganz wenige Arten von Einkäufen (z. B. Tanken) benutzt.
Homepages, die Preisvergleiche anbieten, finden Sie in meinen
Links.
- Bücher: Gebrauchte Bücher kann man z. B. bei
www.amazon.de oder
www.ebay.de
kaufen.
Bei www.kitabu.de
gibt es Fachbücher aus den Bereichen Medizin, BWL, Jura, Germanistik, Maschinenbau,
Informatik, Biologie, Botanik, u. v. a.
sowie Bestseller der Unterhaltungsliteratur in der jeweils aktuellsten Auflage
mindestens 10% unter dem Neupreis.
Alternative: Bücher (und Filme, CDs, Spiele) tauschen bei
www.tauschticket.de.
- Auto: Gibt es in der Nähe eine günstigere als meine Stamm-Tankstelle?
Brauche ich genau dieses Auto oder kann es auch ein billigeres sein?
Ist mir klar, dass ein Auto von Jahr zu Jahr ca. 20% an Wert verliert,
und dass ich mir viel von diesem Verlust erspare,
wenn ich nur ein Auto kaufe, das mindestens zwei oder drei Jahre alt ist?
Müssen die Reparaturen in der Markenwerkstatt durchgeführt werden,
oder reicht auch eine kleinere aber ordentliche Werkstatt?
Kenne ich einen preiswerten Autoteile-Laden oder einen gut sortierten Schrottplatz?
Prüfe ich regelmäßig Kühlwasserstand, Ölstand und Reifendruck?
Muss ich als Raser fahren oder fahre ich defensiv und vorausschauend?
Das senkt Benzinverbrauch, schont Bremsen, Kupplung und alles Übrige - und die Nerven.
Bei www.spritmonitor.de
gibt es interessante Daten zum Verbrauch der heute real existierenden Autos.
Lasse ich Öl- und Ölfilterwechsel an der Tankstelle statt in der Werkstatt machen?
Wechsle ich Lampen selbst aus?
Lasse ich alles unnötige Gewicht und alle unnötigen Anbauten (Dachträger, Fahrradträger, ...)
in der Garage?
Lege ich regelmäßig Geld für das nächste Auto zurück, damit ich es
dann ohne Kredit kaufen kann? Idee:
Ca. 1/50 des Anschaffungspreises pro Monat
per Dauerauftrag auf einem Tagesgeld-Konto
anlegen.
Alternativen zum Fahren mit dem eigenen Auto:
Mitfahren bei Anderen; vermittelt z. B. über
www.mitfahrgelegenheit.de
und www.mitfahrzentrale.de
Kostenlos:
Radfahren (das erspart auch die Kosten für das Fitnessstudio).
- Kfz-Versicherung:
Habe ich die
günstigste Versicherung? Nutze ich Rabatte für Frauen, "Fahrer ab 24 Jahren"
oder wenig-Fahrer?
Bei vielen Kfz-Versicherungen gibt es ab 1.1.07 günstigere Tarife.
Dies wird aber den alt-Kunden nicht automatisch mitgeteilt. Ein kurzes Telefonat
Frage ich bei der Versicherung gelegentlich nach, ob es inzwischen einen günstigeren Tarif gibt,
als den, den ich jetzt habe?
Versicherungen erfinden gelegentlich günstigere Tarifvarianten.
Auch das wird den alt-Kunden nicht automatisch mitgeteilt.
Ein kurzes Telefonat mit Ihrer Versicherung lohnt sich:
"Habe ich eigentlich für mein Auto den derzeit günstigsten Tarif?".
Einsparungen bis über 100 €/Jahr können sich bei diesem Anruf ergeben.
(Das gleiche Spiel mit neuen Tarifen und alt-Kunden läuft auch bei Telefon-
und Internet-Anbietern).
Weitere Informationen auf meiner Seite Versicherungen
- Miete: Brauche ich eine Wohnung in der jetzigen Größe?
Wäre ein Umzug in eine preiswerteren Wohnlage oder näher zum Arbeitsplatz sinnvoll?
Wird die Kaution, die ich meinem Vermieter gezahlt habe, nur auf einem Sparbuch verzinst,
oder bringt sie optimal Zinsen auf einem Tagesgeld-Konto?
(mehr ...)
Habe ich mal ausgerechnet, ob es bei den heutigen Zinsen
(z. B. bei der
ING-DiBa
)
eventuell billiger ist, eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten?
- Strom: Wird alles, was nicht nötig ist (gerade auch Geräte mit Stand-By-Betrieb),
komplett abgeschaltet?
Steckdosenleisten mit Kontrollleuchte
(z. B. eine Leiste für alle Teile der Stereoanlage bzw. der Videogerätschaften
oder eine Leiste für PC, Bildschirm, Drucker, Lausprecher usw.)
oder Zeitschaltuhren helfen sparen.
Habe ich sparsame Haushaltsgeräte?
Ziehe ich nicht gebrauchte Trafo-Netzteile aus der Steckdose (Handyladegerät,
Schreibtischlampe, Laptop-Ladegerät, ...)?
Sind meine Warmwasserbereiter (unter der Spüle oder im Badezimmer) auf "Full Power"
oder auf 50 bis 60°C eingestellt?
Der Bolier im Badezimmer muss nur vor dem Füllen einer Badewanne hochgeheizt werden.
Niedrigere Temperaturen sparen Strom und reduzieren den Kalkansatz.
Verwende ich so oft wie möglich hochwertige Energiesparlampen?
Mit jeder ausgetauschten Glühlampe kann man jährlich bis zu 16 Euro sparen!
Noch mehr Strom spart man, wenn man nicht Lampen mit Leuchtstoffröhren sondern die mit LEDs nimmt.
Mikrowelle braucht weniger Strom als Herd; Eierkocher weniger als Topf.
Bügle ich alles, oder nur das nötigste?
Es gibt kleine Verbrauchmessgeräte (z. B. Energy Check 3000, Bestell-Nr. 12 53 19-74 von
Conrad Electonic
),
die man sich gemeinsam mit Freunden oder Nachbarn anschaffen kann.
Habe ich den günstigsten Strom-Anbieter ausgewählt?
Habe ich (noch) den für meinem Verbrauch günstigsten Tarif?
→ stromanbietervergleich.net
Hat sich der Stromverbrauch in meinem Haushalt geändert; liegt er höher oder geringer als der Durchschnitt?
→
durchschnittlicher Stromverbrauch
von Haushalten
Hat meine Heizung eine veraltete Umwälzpumpe? Z. B. bei
Wilo wurde da viel Neues entwickelt.
So eine Pumpe ist oft einfach austauschbar.
Eventuell ist aber bei der Einstellung der Pumpe etwas Beratung vom Fachmann nötig.
In meinem Downloadbereich finden Sie eine Excel-Tabelle
zum Überwachen des Wasser- und Stromverbrauchs.
Nur das bügeln, was wirklich nötig ist. Unterwäsche, Spannbattücher, Biberbettwäsche, usw.
gehören nicht dazu.
- Fernseher: Muss er immer nebenher laufen,oder schalte ich ihn nur ein,
wenn ich mir wirlich etwa Sinnvolles anschauen will?
- PCs, Laptops: Schalten sie sich bei Nichtgebrauch möglichst bald ab?
Hängen PC, Drucker, Router und Zubehör
an einer gemeinsamen Steckdosenleiste mit Kontrollleuchte?
Kaufe ich neue Druckerpatronen oder fülle ich die alten auf
(www.bavaria-ink.de)?
Zum Papiersparen kann man übrigens bei "Drucken..." / "Eigenschaften" angeben,
dass man nicht eine, sondern zwei Seiten pro Blatt ausdrucken will.
Wenn man die Druckqualität zusätzlich auf "Entwurf" oder "Schnelldruck"
stellt, spart man noch mehr Tinte.
Brauche ich einen teuren Riesen-PC oder reicht ein
preisgünstiger Computer
z. B. von
www.misco.de
?
Das Betriebssystem (XP oder Windows 7) und ein Office 2003 oder erst mal Word 2003 gibt es preiswert bei
www.ebay.de
.
Statt des teuren MS Office mit Word, Excel und Powerpoint kann man auch das kostenlose
OpenOffice
installieren.
Software (auch Office) gibt es manchmal als Schüler- oder Studentenversion.
Falls Sie Kinder im Haus haben, können Sie das nutzen.
- Wasser: Sind alle unsere Wasserhähne und Klospülungen wirklich dicht?
Durch eine undichte Klospülung oder einen undichten (Warm-) Wasserhahn
können an die 100 € abfließen (selbst ausprobiert *grr*).
In meinem Downloadbereich finden Sie eine Excel-Tabelle
zum Überwachen des Wasser- und Stromverbrauchs.
Arbeiten am Trinkwasseranschluss dürfen laut Bundesgerichtshof
statt mit 19 % nur mit dem ermäßigten Steuersatz
von sieben % in Rechnung gestellt werden.
Wasserkunden können die für Installationsarbeiten zu viel gezahlte MwSt. zurückfordern
(siehe Artikel von ZDF WISO).
- Heizung: Ist die Temperatur für den Tag und besonders für die Nachtabsenkung
möglichst niedrig eingestellt?
Es spart viel, wenn die
Heiztemperatur nachts stark abgesenkt oder die Heizung
mittels Zeitschaltuhr z .B. von 22:30 bis 5:30 Uhr komplett abgeschaltet wird.
Verwenden wir Thermostatventile?
Es gibt auch zeitgesteuerte Thermostatventile (bei
www.ebay.de
nach Rondostat suchen).
Sie sind im Bad besonders nützlich und angenehm.
In meinem Downloadbereich finden Sie eine Excel-Tabelle
zum Überwachen des Gasverbrauchs für eine Heizung.
- Wärme- und Feuchtigkeitsisolierung: Gibt es bei Ihnen kalte Wände, dunkle Flecken
oder gar Schimmel an der Wand? Dann ist es höchste Zeit, etwas zu tun!
Vorher sollte aber die Ursache und das sinnvollste Vorgehen geklärt werden!!
Ein Gutachten (z. B. von
www.giebeler.org)
erspart falsche und unnötige Sanierungsversuche.
Für uns war so ein Gutachten sehr hilfreich.
- Handwerker:
Da man nicht alles fachmännsch machen kann, werden gelegentlich Handwerker gebraucht.
Aber wie bekommt man einen preiswerten Handwerker?
Wichtig: Lassen Sie sich schriftliche Angebote (Preis, Termin, Dauer) geben, und vergleichen Sie!
Alternative:
Bei
www.my-hammer.de
können Sie Ihren Arbeitsauftrag im Internet versteigern.
Die Besonderheit: Sie geben den Höchstbetrag für die Arbeit ein, und die Auftragnehmer
steigern den Betrag nach unten. Der preiswerteste Anbieter erhält dann den Auftrag.
Steuertipp: 'Haushaltsnahe Dienstleistungen', z. B. Schönheitsreparaturen oder Renovierung
durch einen Handwerker können sich steuermindernd auswirken.
Die Arbeitsleistung in Handwerkerrechnungen kann teilweise von der Steuer abgesetzt werden
(mehr...).
- Möbel:
Wie wäre es gelegentlich mit einem Selbstbau?
Was wir z. B. nie gekauft haben waren die Kinderbetten.
Bei uns (Südhessen) gibt es das
"Möbelkarussell",
ein sozialer Betrieb der hiesigen Diakonie,
wo noch gute Möbel gesammelt, aufbereitet und günstig verkauft werden.
Manchmal sind richtig schöne Sachen dabei.
- Telefon: Habe ich den/die günstigsten Anbieter und den günstigsten Tarif ausgewählt?
Habe ich ein vernünftiges Verhalten im Umgang mit Medien wie Telefon und Internet?
Inzwischen gibt es auch Telefon-Flatrate oder Internettelefonie.
Wann habe ich mich zuletzt bei meinem Telefon- und Internet-Anbieter
über seine Tarife informiert?
Inzwischen sind neuere, bessere Tarife oft billiger als die schon länger laufenden Tarife.
Dies wird aber den alt-Kunden nicht automatisch mitgeteilt.
Ein kurzer Anruf oder ein Besuch im Telefonladen können Einsparungen
bis über 100 €/Jahr ergeben.
Manchmal nennen die Anbieter auch plötzlich günstigere Bedingungen,
wenn man bei ihnen kündigen will.
Ärgern Sie sich auch über teure 0180er-Telefonnummern?
Viele Firmen haben auch kostenlose 0800er-Telefonnummern.
Bei tk-anbieter.de/0180
oder 0180.info
gibt es eine entsprechende Liste.
- Telefonauskunft: Zum Nulltarif, wenn man im Internet nachguckt:
www.telefonbuch.de
oder www.dasoertliche.de
(auch mit "Rückwärtssuche" = von der Nummer zum Namen).
Wenn man die Auskunft anrufen möchte, nennen
www.tariftip.de
oder
www.teltarif.de
die billigsten Anbieter.
Den jeweils günstigsten Telefontarif zu einer Vorwahlnummer
- auch ins Ausland und zu Handys - erfährt man z. B. bei
www.billiger-telefonieren.de.
- Internet: Auch für Internet und DSL gibt es oft neue, günstigere Tarife,
über die "Altkunden" nicht automatisch informiert werden.
Wann habe ich mich zuletzt bei meinem Anbieter über seine Tarife informiert?
Vorher klären: Brauche ich für's Internet eine unbegrenzte Flatrate,
oder reicht auch ein Volumentarif?
- Handy: Habe ich als wenig-Telefonierer und haben meine Kinder einen Vertrag,
oder eine Prepaid-Karte?
Habe ich den/die günstigsten Anbieter ausgewählt?
Für Vieltelefonierer rentieren sich Tarife, mit denen man am Wochenende
kostenlos telefonieren kann.
Die Notrufnummern 110 und 112 funktionieren auch ohne Karte und Vertrag (sogar im Ausland).
Brauche ich überhaupt ein Handy?
- Fernsehen: Habe ich einen teuren Kabelanschluss
oder eine Satellitenantenne ("Schüssel") bzw. eine Digitalantenne (DVB-T)?
Ich kenne Fälle, in denen die Satellitenanlage kaum mehr als sechs Monate Kabelanschluss
gekostet hat.
- GEZ: Habe ich überhaupt (noch) einen Fernseher?
Kann ich mich eventuell von den an die GEZ zu zahlenden gesetzlichen Rundfunkgebühren
(als BAföG-Empfänger; bei Behinderung mit Buchstaben RF oder aG;
bei Pflegestufe; bei geringen Einkünften; ...)
befreien lasen? (Informationen dazu von der
GEZ...)
- Zeitung, Zeitschriften, Abonnements:
Habe ich Kinder im Haus, die (noch) Auszubildende/Berufsschüler,
Schüler oder Studenten sind?
Abonnements (auch für die Tageszeitung) für Schüler und Studenten haben wesentlich
günstigere Preise.
Gegen eine entsprechende Taschengelderhöhung kann der Schüler die Zeitung bestellen.
Oft ist auch ein Geschenkabonnement für den Schüler/Studenten möglich.
Der Zeitschriftenverlag braucht dann nur eine Kopie
des aktuellen Schüler- oder Studentenausweises.
Manche Verlage bieten auch Nachlässe für Rentner an.
Wenn ein Rentner mit im Haushalt lebt, kann er das Abonnement bestellen.
Falls man werktags gar nicht richtig zum Lesen der Zeitung kommt:
Es gibt auch Zeitungen, die als "nur-samstags-Abonnement" erhältlich sind.
Kann ich mir vielleicht Abonnements mit Kollegen, Nachbarn oder Freunden teilen?
Probeabonnements sind oft preisgünstig oder umsonst
(rechtzeitige Kündigung nicht vergessen!).
Vor einer gemeinsamen Bestellung klären, zu wem die Zeitschrift geliefert wird,
in welcher Reihenfolge sie gelesen wird, und bei wem sie wie lange aufbewahrt wird.
Je nach den Bedingungen im "Kleingedruckten" kann bei einem Wechsel auf einen neuen
Abonnenten sogar eine Werbeprämie fällig werden.
- Post: Pakete werden nicht nur von der Post transportiert.
Bei www.posttip.de
findet man den jeweils günstigsten Versander.
- Versicherungen:
Bin ich bei den teuren mit den bekannten Namen
und den vielen Vertretern versichert,
oder habe ich Verträge bei den günstigen Direktversicherungen?
Manchmal kann es günstig sein, eine Versicherung bei dem Versicherer abzuschließen,
wo schon eine andere Versicherung besteht.
Welche meiner Versicherungen (mehr Informationen ...)
sind wirklich nötig? Nur keine Scheu vor dem Kündigen zu teurer Versicherungen!
- Urlaub:
Muss es der teure und schicke all-inclusive-Urlaub sein,
oder könnte es auch mal ein Urlaub mit Fahrrad, Wandern, Zelt,
kleinen Pensionen oder
Jugendherbergen sein?
Wie wäre es mit einem Kanu-Urlaub (hier Buchtipps)
oder Ferien auf dem Bauernhof?
Oder doch lieber ein Last-Minute-Ferienhaus oder eine Last-Minute-Reise z. B. mit
lastminute.de
oder
flughafenpreise.de
Und noch eine Idee: Für Kurzurlaube oder die erste Nacht am Urlaubsort eine
Liegefäche im eigenen Auto
(z. B. im VW Sharan oder anderen) einbauen.
Weitere Ideen:
www.airbnb.comer/85683.html
und
Couch Surfing
- Eintrittspreise:
In Baden-Württemberg gibt es den Landesfamilienpass.
Mit ihm können Familien mit Kindern 24-mal im Jahr unentgeltlich bzw.
zu einem ermäßigten Eintritt die staatlichen Schlösser,
Gärten und Museen besuchen.
Voraussetzung: Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern oder
allein Erziehende mit mindestens einem Kind oder
Familien mit einem schwer behinderten Kind.
(baden-wuerttemberg.de)
Ab dem 11.9.2010 gibt es die kostenlose
Familienkarte Hessen.
Mit kann man Rabatte, Serviceleistungen und eine Unfallversicherung für Kinder bekommen.
- Geburtstage und Weihnachten:
Wenn man das ganze Jahr über eine
Liste führt, in der man die Wünsche der lieben Angehörigen
und auch die eigenen Wünsche notiert, finden die teuren Spontan- und Fehlkäufe
kurz vor den Festen nicht mehr statt.
Es können sinnvolle Geschenke besorgt werden, wenn sie gerade im Angebot sind.
Schenkwillige erfahren meine Wünsche auf diese Weise rechtzeitig.
Zusätzlich kann man bei
www.amazon.de
eine Liste für die eigenen Bücherwünsche anlegen.
Das Besorgen von Geschenken kann, wenn es so vorbereitet wird,
bereits Anfang November erledigt sein,
und die Adventszeit wird wirklich mal besinnlich.
Mit erwachsenen Geschwistern kann man vereinbaren,
dass man sich statt an den Geschenkefesten lieber gelegentlich was zwischendurch schenkt:
Einen aktuellen Roman, ein praktisches Werkzeug, einen Strauß Blumen. ...
Das macht dann auch viel mehr Spaß als das übliche "Muss".
- Krankenkasse:
Habe ich die preiswerteste Krankenkasse ausgewählt?
Bietet meine KK das "Hausarztmodell" an, mit dem ich Zuzahlungen sparen kann?
- Ärzte:
Manche ärztliche Leistungen werden von Krankenkasse und Krankenversicherungen nicht mehr bezahlt.
Diese
Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)
sind bei verschiedenen Ärzten unterschiedlich teuer. Zwei Beispiele:
- 5 Infusionen mit
HAES-Lösung (Hydroxyethylstärke) können 80 € bis 160 € kosten.
- Eine
Protrusionsschiene (gegen
Schlafapnoe-Syndrom oder Schnarchen) inclusive Anpassung 150 € bis 220 €.
Wenn sich mehrere Patienten in einer Selbsthilfegruppe zusammen tun und die Schienen
gemeinsam beim Hersteller bestellen, dürften sich noch günstigere Preise erreichen lassen.
Es kann sich also sehr lohnen, vorher nach den Preisen für Individuelle Gesundheitsleistungen
zu fragen.
- Medikamente:
Kaufe ich Medikamente mit bekannten Namen oder frage ich nach gleichwertigen
billigeren Medikamenten?
Gleiche Medikamente werden in unterschiedlichen Apotheken unterschiedlich teuer verkauft.
Vorher fragen lohnt sich.
Wenn es nicht eilig ist, kann man auch erst mal klären, was das gewünschte Medikament
bei einer zuverlässigen Internet-Apotheke wie z. B. Doc Morris kostet.
Hebe ich alle Medikamentenquittungen und Arzt-Zuzahlungsquittungen
für die Einkommensteuer oder die
(Befreiung)
bei der Krankenkasse auf?
Notiere ich alle Fahrten zu Ärzten, Apotheken und Ähnlichem?
Diese Kosten zählen bei der Steuererklärung zu den
Außergewöhnlichen Belastungen.
- Brillen:
Brillen kann man bei einem teuren oder einem der preiswerten Optiker kaufen.
Ein Preisvergleich lohnt sich!
Vor dem Bestellen der Brille sollte man die vom Arzt auf das Rezept geschriebenen
Daten nochmals vom Optiker überprüfen lassen.
Für eine nach falschen Angaben hergestellte Brille haftet kein Optiker.
Das war für uns eine teure Erfahrung.
Der kurze Kontrolltermin beim Optiker lohnt sich!
Wenn keine Augenkrankheiten vorliegen, kann man sich den Augenarzt auch sparen
und sich die Brille gleich beim Optiker ausmessen lassen.
Auch Brillen (und die Fahrten zu Augenarzt und Optiker)
zählen wie Medikamente bei der Einkommensteuer zu den
Außergewöhnlichen Belastungen.
- Baden/Duschen: Will ich immer in der Wanne baden oder ist auch duschen ok?
Duschen verbraucht weniger Wasser und damit auch weniger Wärmeenergie.
- Rentner/Senioren/50plus:
Beginne ich jetzt oder demnächst mein Rentnerdasein?
Hier habe ich Tipps für Senioren gesammelt.
- Hausrenovierung:
Holen Sie für Arbeiten, Die Sie nicht selbt erledigen können,
vorher mehrere schriftliche Angebote ein.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich,
wie weit solche Angebote auseinander liegen können.
Außerdem: Bei jedem Gespräch mit den Anbietern lernt man noch etwas dazu.
- Sachen loswerden:
Bei alles-und-umsonst.de
kann man eigentlich alles zum Verschenken loswerden:
Bücher kistenweise usw.; Möbel und andere Großteile vorzugsweise mit Foto einstellen.
Alles möglichst immer schön an Selbstabholer, dann hat man keine Schlepperei.
- Hauskauf:
Maklergebühren ("Courtage") betragen incl. Mwst. 6 bis 7% des Kaufpreises.
Anders als die Grunderwerbsteuer sind sie verhandelbar.
Es lassen sich auch niedrigere Gebühren aushandeln.
Wenn das Haus über eine Bank (Sparkasse/Volksbank) gekauft wird, werden
dort niedrigere Maklergebühren verlangt.
Ob sie verhandelbar sind, sollte auch ausprobiert werden.
Manche Makler werden auch recht aktiv, wenn man ihnen sagt:
"Ich kaufe das Objekt, wenn es inclusive Maklergebühr unte xxx.xxx &euro kostet."
Für ein bei Gericht ersteigertes Haus fallen keine Maklergebühren an.
Auch Notargebühren sollen (in kleiner Bandbreite) verhandelbar sein.
Lassen Sie sich vor(!) der Unterschrift beim Notar
von einem Steuerberater beraten. Da kann sich sehr lohnen.
Fragen Sie den Steuerberater vorher, ob er selbst schon für sich etwas ähnlichens gekauft hat,
und was eine oder 1,5 Stunden Beratungsgespräch bei ihm kosten.
Hier gibt es noch Tipps zum
Einsparen von Grunderwerbsteuer.
Manche der genannten Tipps müssen längerfristig vorgemerkt und verfolgt werden.
In meinem
Downloadbereich
finden Sie dafür einen Jahresplan und auch einen
Mehrjahresplan

.
Unnötige Ausgaben abstellen
Bei den B-, und vor allem den C-Ausgaben sollte man sich fragen, ob sie wirklich nötig sind:
- Abonnements:
Welche brauche ich wirklich? Welche kann ich abbestellen?
Ich kann auch am Zeitschriftenstand nach einem kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis
entscheiden, ob eine Zeitschrift interessant ist.
Viele Zeitschriften kann man auch in der Leihbibliothek lesen.
In meinem Downloadbereich
finden Sie einen Muster-Kündigungsbrief.
- Mitgliedschaften:
Bin ich in einem Verein nur noch zahlendes Mitglied? Will ich weiter zahlen?
Sind die damit verbundenen Vorteile für mich den Preis wert?
Vielleicht kann ich ja im Bedarfsfall schnell wieder eintreten,
oder mich zu ähnlichen Aktivitäten außerhalb eines Vereins mit Anderen treffen?
Will ich in meiner Berufsvereinigung oder Gewerkschaft Mitglied bleiben?
- Bücher:
Bücher für die Unterhaltung, Schule und Ausbildung
müssen selten neu gekauft werden.
Man kann sie in der Bibliothek ausleihen oder
gebraucht bei www.ebay.de
,
www.amazon.de,
www.libri.de
oder www.booklooker.de
kaufen.
Ich biete zur Zeit
diese Bücher an.
- Eigene Anschaffungen:
Brauche ich einen eigenen PC-Anschluss ans Internet, oder könnte ich mir einen
mit den Nachbarn teilen? LAN und WLAN sind erfunden.
- Girokonto:
Wie viel an Kosten verlangt die Bank für mein Girokonto?
Gibt es in der Nähe auch eine Bank, die Konten ohne Gebühren anbietet?
Online-Konten sind oft billiger als Konten,
bei denen man handgeschriebene Überweisungen abgibt.
Kostenlose online-Konten (mit etwas Zins) gibt es bei der Volksbank Bergstraße;
kostenlose Giro-Konten bei der Postbank (monatlicher Mindest-Geldeingang nötig)
und der Sparda-Bank (ohne Mindest-Geldeingang).
- Rauchen und andere Süchte:
Höre ich ab jetzt auf zu rauchen, und spare ich das gleiche Geld
in einer durchsichtigen Box für schöne Events oder Anschaffungen?
Es ist nett zu beobachten, was dabei zusammen kommt.
20 Zigaretten am Tag kosten ca. 95 € pro Monat und ca.
1.150 € pro Jahr.
Bei rauchfrei-online.de
wird kostenlose Hilfe angeboten.
Buchtipps:
Allen Carr: Endlich Nichtraucher!
und
A. Schönburg: Der fröhliche Nichtraucher.
- Gegenstände verlieren:
Die Gefahr, dass man teure Gegenstände wie Handy oder Kamera verliert
oder gestohlen bekommt, lässt sich durch erhöhte Aufmerksamkeit und Sorgfalt reduzieren,
aber nicht völlig ausschalten.
Aber was ist, wenn Ihre Sachen von einem ehrlichen Finder gefunden werden?
Kann er Sie ausfindig machen? Ideen dazu:
- Schlüsselbund: Daran einen Anhänger mit
"Bitte abgeben bei Fundbüro Xxxstadt - Finderlohn!" -
Die eigene Adresse am Schlüsselbund wäre nicht so gut.
- Handy: Als Startbild der Text:
"Dieses Handy gehört: Lisa Meyer - Finderlohn!";
zusätzlich im internen Telefonbuch ein Eintrag "Dieses Handy ..."
mit Handytelefonnummer und Adresse.
Außerdem: Im Akkufach ein Aufkleber mit Adresse.
- Digitalcamera: Als Begrüßungsbeild und zusätzlich als erstes Foto,
das nicht gelöscht wird, ein Bild mit
"Diese Camera gehört: Lisa Meyer - Finderlohn!"
- Fotoapparat: Außen und zusätzlich innen (wo die Filmpatrone liegt)
ein Aufkleber mit Adresse.
- Geldbeutel: Innen ein Zettel mit Adresse.
Manche der genannten Tipps müssen längerfristig vorgemerkt und verfolgt werden.
In meinem
Downloadbereich
finden Sie dafür einen Jahresplan und auch einen Mehrjahresplan

.
Unnötiges gar nicht erst kaufen
Oft hilft es, vor einer Anschaffung zu klären, ob überhaupt ein wirklicher Bedarf besteht,
und ob die Anschaffung sinnvoll ist:
- Brauche ich diese Anschaffung wirklich?
Kann ich die Sache vielleicht irgendwo leihen?
Kann ich sie mir mit Anderen teilen?
- Vor der Anschaffung mit Anderen sprechen, in Foren nachfragen
(z. B. www.wer-weiss-was.de)
oder im Jahrbuch der Stiftung Warentest nachgucken.
- Klären, ob das Ganze überhaupt funktioniert (negativ-Beispiele:
Wasserenthärtung,
Heilsteine)
- usw. ...
Ausgaben planen
Viele Ausgaben können nicht weiter gesenkt werden;
im günstigsten Fall deshalb, weil ich überall schon die günstigsten Angebote nutze.
Am brenzligsten ist die Situation oft am Jahresbeginn oder zum Beginn eines Vierteljahres,
wenn Versicherungen, Steuern oder die Abschlussrechnungen für Wasser, Strom, Gas,
Müll und Nebenkosten gezahlt werden müssen.
Vielen hat ein
zwei-Konten-Modell

)
geholfen:
- Das Geld für die größeren Ausgaben und die regelmäßigen Ausgaben
wird auf einem zusätzlichen Konto regelmäßig per Dauerauftrag gesammelt.
Dies könnte zum Beispiel ein zweites (wenn möglich kostenloses Girokonto) sein,
von dem dann diese Ausgaben auch abgebucht werden.
Das Geld könnte auch, bis es gebraucht wird, zinsgünstig auf einem
Tagesgeld-Konto (mehr Informationen ...)
angelegt und von dort einmal im Monat abgerufen werden.
- Mit der oben genannten
Excel-Tabelle "Einnahmen und Ausgaben" kann geplant werden,
wie hoch der monatliche Betrag sein soll, der auf dieses Zweit-Konto überwiesen wird.
- Das restliche Geld, das danach noch auf dem ersten Konto bleibt,
steht für alle sonstigen Ausgaben zur Verfügung.
Manche Menschen bevorzugen ein
drei-Konten-Modell:
Das erste und zweite Konto wird wie im vorigen Absatz beschrieben benutzt.
Als drittes Konto wird ein Tagesgeldkonto eröffnet:
Auf dieses Konto wird per Dauerauftrag regelmäßig Geld von Kunto 1 und das, was am Monats- oder Jahresende
übrig bleibt, überwiesen.
So sammelt sich Geld an, das dann z. B. für Urlaub, Anschaffungen oder Hobby ausgegeben weden kann.
Zusätzlich sollte man sich ein kleines Konto (oder einen Briefumschlag) für ein
regelmäßig zugeteiltes "Taschengeld" gönnen.
Nachzahlungen reduzieren
Die erschreckenden Nachzahlungen für Wasser, Strom, Gas oder Müll lassen sich auch durch
folgende Maßnahme beenden oder deutlich reduzieren: Wenn man die Abrechnung für das vorige Jahr bekommt,
werden in diesem Schreiben auch die Vorauszahlungen festgelegt.
Man kann beim Versorgungsunternehmen anrufen und diesen Betrag auf die nächsten
5€ oder 10€ aufrunden
lassen.
Auch mit einem Vermieter kann man etwas erhöhte Vorauszahlungen vereinbaren.
Fortsetzung:
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