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Tipps für das freie Spielen der Gitarre

Fragen Sie sich manchmal: "Warum kann ich ein Lied einfach so aus dem Kopf nach dem Gefühl singen, aber wenn ich meine Gitarre nehme, kann ich dazu keine passende Begleitung finden."?
Jetzt wollen wir Tipps ansehen, wie das gelingt!



Inhalt




Der Anfang

1. Tipp: Stimmen Sie Ihre Gitarre

Auf dem Bild sind die zusammenpassenden Töne gleichfarbig markiert. Man beginnt mit einem Finger im 5. Bund auf der tiefen E-Seite. diese muss genauso klingen wie die frei gespielte A-Saite.

Stimmung der Gitarre

2. Tipp: Lernen Sie die 5 Grundgriffe eines Dur-Dreiklangs (C-A-G-E-D)

Möchte man einen Akkord (z. B. C-Dur mit den Tönen C, E, G) auf dem Gitarrenhals verschieben muss der Griff dafür verändert werden. Er ändert sich in der Reihenfolge der Grundgriffe C-A-G-E-D-(C...). Wenn Sie im 1. Bund mit dem C-Griff beginnen, müssen Sie natürlich die folgenden Griffe mit Barré (Zeigefinger) spielen.


Musik aufschreiben

3. Tipp: Geben Sie sich den Grundton vor.
Zupfen Sie bevor Sie die Melodie spielen bzw. auf der Gitarre suchen z. B. ein paar mal die E-Saite. Dann können Sie die Melodie für E-Dur aufschreiben. Wollen Sie das Lied in D-Dur singen? Dann zupfen Sie vorher ein paar Mal die D-Saite. Ihr Gehör stellt sich darauf sein. Sie transponieren dadurch das Lied in Ihre Lieblingstonart. Im Excel-Blatt Automatische Gitarre können Sie leicht die Töne der Gitarre lernen.

4. Tipp: Schreiben Sie Ihre Melodie auf

Nehmen Sie sich z. B. unsere TAB-Vorlage. Auf dieser notieren Sie im ersten Schritt Ihre Melodie als Zahlen in dem Bund, wo Sie den Ton auf der Gitarre gefunden haben.


5. Tipp: Schreiben Sie frei ein erstes Lied nach dem Gehör

Ein Lied kann mit einer Tabulatur aufgeschrieben werden (6 Linien = 6 Gitarrensaiten) oder auf Notenlinien (5 Notenlinien). Beide Darstellungsarten für Töne haben ihre besonderen Vor- und Nachteile. Beginnen Sie mit einem einfachen Lied in C-Dur. Hier die C-Dur Tonleiter

Stimmung der Gitarre

Klaviertastatur

6. Tipp: Spielen Sie auf dem Klavier die Dur-Grundakkorde einer Tonart

C-Dur mit den Tönen (Tonika): C-E-G
F-Dur mit den Tönen (Subdominante): F-A-C
G-Dur mit den Tönen (Dominante): G-H-D


7. Tipp: Spielen Sie die Umkehrungen der Dur-Grundakkorde einer Tonart

C-Dur mit den Tönen (Tonika): C-E-G, E-G-C, G-C-E
F-Dur mit den Tönen (Subdominante): F-A-C, A-C-F, C-F-A
G-Dur mit den Tönen (Dominante): G-H-D, H-D-G, D-G-H


8. Tipp: Schreiben Sie ein erstes Stück mit Dur-Ton-Begleitung

Schreiben Sie ein einfaches Lied nach dem Gehör auf.
Diese sollte für den Anfang nur Töne mit weißen Tasten haben (C-Dur).
Probieren Sie jetzt bei jedem Ton eine der Dur-Umkehrungen aus, die als obersten Ton den aktuellen Meloditon aufweist.
Wenn im Lied gerade der Ton "G" gebracht wird probieren Sie, was besser klingt (C-E-G oder H-D-G).
Gehen Sie so Note für Note bzw. Ton für Ton vor. Am Ende erhalten Sie eine wechselnde Akkordbegleitung zu jedem Ton.



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