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Geldtipps - Tagesgeld und Festgeld




Wozu Tagesgeld?

Es kommt gelegentlich vor, dass man Geld zur Verfügung hat, das man nicht sofort verwenden kann, oder das aus anderen Gründen eine Weile angelegt wird. Das könnte in folgenden Fällen zutreffen:
Es wäre doch schade, solche Gelder auf dem Girokonto liegen zu lassen, ohne dass sie Zinsen bringen. Auf einem Sparbuch bringt Geld nur wenig Zinsen und man kann nur begrenzte Mengen auf einmal abheben.
Hier hilft ein Tagesgeld-Konto: Bei einem solchen Konto wird das Geld vom ersten Tag an gut verzinst, und ich kann es jederzeit ohne Einschränkungen abheben.

Lange Zeit war die ING-DiBa die Bank mit dem besten Tagesgeld-Zinssatz. Inzwischen gibt es Banken mit höherem Zinssatz. Dies ist aber teilweise mit kleinen Einschränkungen verbunden.
Hier beginne ich zunächst mit dem Beispiel der ING-DiBa. Unten im Abschnitt Tagesgeld-Angebote im Vergleich beschreibe ich Angebote anderer Banken.
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Was bietet die ING-DiBa an?

Das Extra-Konto der ING-DiBa bietet meist vorteilhafte Bedingungen. Sehen wir uns das mal an:
Eine ähnliche Kombination von Vorteilen findet sich bei kaum einer anderen Bank. Angebote mit höheren Zinsen sind oft nur erhältlich, wenn eine oder mehrere einschränkende Bedingungen in Kauf genommen werden.
Mögliche Beispiele:
Ein Blick ins "Kleingedruckte" ist wichtig!

Wieso können die ING-DiBa und ähnliche Banken günstige Bedingungen anbieten? zum Seitenanfang


Wie funktioniert so ein Konto?

So ein Konto wird online bei der jeweiligen Bank angemeldet. Sobald das Konto eröffnet ist und man die Kontonummer bekommen hat, kann man Geld auf sein Tagesgeldkonto überweisen.
Bei diesem Einrichten des Kontos muss man ein Referenzkonto (z. B. sein Girokonto) angeben. Auf dieses Konto kann man sich bei Bedarf das Geld vom Tagesgeld-Konto auszahlen lassen. Das Geld kann telefonisch oder per Internet abgerufen werden. Eine Überweisung auf weitere Konten ist in der Regel nicht möglich.

Zusätzlicher Tipp:
Man kann sich das Geld von der Bausparkasse, vom Finanzamt, vom BAföG-Amt, von der Rentenversicherung oder von der Kindergeldkasse direkt auf das Tagesgeld-Konto überweisen lassen; dann bringt es vom ersten Tag an Zinsen. Wenn das Geld gebraucht wird, kann es schnell auf das Girokonto überwiesen werden.
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Wo bekommt man das Tagesgeld-Konto?

Klicken Sie einfach auf die Bilder neben oder unter dieser Seite. Die online-Bestellung für ein Tagesgeld-Konto ist einfach:

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Extras und Freundschaftswerbung

Beim Eröffnen eines Kontos gibt es zur Zeit oft Extras von den Banken, z. B. Tankgutscheine oder ein kleines Startguthaben.

Wer ein Konto besitzt, kann weitere Kunden werben und bekommt dafür Tankgutscheine, Geldprämien oder andere Prämien. Auch Verwandte und sogar Familienangehörige können geworben werden.
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Tagesgeld-Angebote im Vergleich

Zu dem mittlerweile klassischen Angebot der ING-DiBa gibt es inzwischen interessante Alternativen, deutlich höhere Zinssätze als bei der ING-DiBa sind aber oft mit irgendwelchen Einschränkungen, manchmal aber auch mit interessanten Extras verbunden.

1. Bank of Scotland Tagesgeldkonto

2. Mercedes-Benz Bank Tagesgeldkonto

3. Comdirect Tagesgeld

4. 1822direkt Tagesgeld

5. DKB-Cash

6. DAB Depotkonto
Als Alternative zum Tagesgeld kommt eine Festgeldanlage in Frage.
Mehr dazu siehe unten im Abschnitt Festgeld.
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Wie viele Tagesgeld-Konten sind sinnvoll?

Wenn man für unterschiedliche Zwecke sparen will, kann es sehr sinnvoll sein, mehrere Tagesgeldkonten anzulegen. Man kann so viele Tagesgeldkonten eröffnen, wie man mag.
Wie wäre es z. B. mit einem Konto auf dem für die regelmäßigen kleineren Ausgaben gespart wird und einem zweiten Konto, auf dem nur für den Urlaub gespart wird?

Auch unsere Kinder haben je ein Tagesgeldkonto. Sie lassen sich dorthin z. B. ihr Taschengeld und BAföG überwiesen. Was sie aktuell brauchen, überwiesen sie von dort auf ihr Girokonto. Hinweis: Auch Kinder müssen/können für ihr Konto einen Freistellungsauftrag erteilen.

Sehr agile Leute, die zwischendurch bei einer anderen Bank ein Sonderangebot entdecken und einen Teil ihres Geldes dorthin verlagern, können ihr Konto bei der ersten Bank trotzdem mit ein paar Euro Guthaben stehen lassen und dann später ihr Geld wieder dorthin zurücküberweisen.
Die Freistellungsaufträge sollte man dann entsprechend anpassen.
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Mietkaution und Zinsen

Die Kaution, die ich meinem Vermieter zahle oder gezahlt habe, muss verzinst werden. Dies gilt auch für Mietverträge, die vor 1983 (dem Jahr, in dem die Kautionsregeln ins BGB kamen) abgeschlossen wurden. Der Mieter kann die Kaution ab Mietbeginn in drei gleichen Monatsraten zahlen (Urteil BGH VII ZR 344/02).
Es wird geschätzt, dass in Deutschland 90 Milliarden zu Minizinsen auf Sparbüchern liegen. Für die Anlage einer Kaution gibt es mehrere Möglichkeiten:
  1. Im einfachsten Fall legt der Vermieter das Geld nur auf einem Sparbuch an, und von den Zinsen werden sogar Steuern abgezogen, weil kein Freistellungsauftrag für dieses Konto existiert.
    Die Vertragsparteien können aber eine andere Anlageform vereinbaren (§ 551 BGB). Dies kann z. B. ein Tagesgeld-Konto sein (siehe Möglichkeit b oder c).
  2. Der Vermieter legt das Geld selbst auf einem Tagesgeld-Konto (auf seinen Namen an). Da der das Geld zivilrechtlich Eigentum des Mieters bleibt, muss der Vermieter die Zinsen nicht versteuern. Er ist dann aber verpflichtet, dem Mieter den Betrag der Zinsen mitzuteilen und darauf hinzuweisen, dass der Mieter diese Zinsen versteuern muss. Hier entsteht Aufwand für den Vermieter.
  3. Der Vermieter oder der Mieter richtet ein Konto oder Tagesgeld-Konto auf den Namen des Mieters ein, auf das der Vermieter während der Mietzeit den alleinigen Zugriff hat. Hierzu wird das Konto an den Vermieter verpfändet. Verpfändungserklärungen gibt es bei der Bank.
    Hinweis: Mit dem Tagesgeld der DiBa ist dies seit Anfang 2005 leider nicht mehr möglich. Es wird ein Konto von z. B. Volksbank, Sparkasse, Sparda-Bank oder Anderen benötigt.
    Der Mieter kann dann für dieses Konto einen Freistellungsauftrag ausstellen, und zahlt das Geld darauf ein.
    Nach dem Auszug wird die Verpfändung aufgehoben, und der Mieter kann über das Geld verfügen oder es weiter auf dem Konto angelegt lassen.
    Diese Möglichkeit wird von vielen Vermietern aus Unkenntnis oft zunächst abgelehnt. Sie bietet aber Vorteile für beide Parteien: Der Mieter sammelt mehr Zinsen auf seinem Konto und kann durch den Freistellungsauftrag einen Zinsabzug verhindern. Der Vermieter muss keine Steuern für Geld zahlen, das eigentlich seinen Mietern gehört, und ihm steht durch die wachsenden Zinsen eine erhöhte Sicherheit zur Verfügung.

    Wenn sich Mieter und Vermieter einig sind, kann der Wechsel von einem Sparbuch auf ein Tagesgeld-Konto jederzeit (auch während eines laufenden Mietvertrags) durchgeführt werden.
    Die Erhöhung der Kaution, z. B. zur Anpassung an inzwischen gestiegene Mieten, ist nicht zulässig.
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Was mache ich, wenn ich ein zinsgünstigeres Angebot finde?

Möglicherweise hat man ein Tagesgeldkonto bei einer Bank A und entdeckt bei einer Bank B ein Konto mit besseren Konditionen. Es ist kein Problem, dann auch bei Bank B ein zusätzliches Konto zu eröffnen.
Danach kann man überlegen, ob man
a) einen Teil des Geldes bei Bank A lässt, oder
b) alles zur Bank B überträgt und das Konto bei Bank A kündigt.

Es kann aber sinnvoll sein, das Konto mit einem kleinen Guthaben bei Bank A bestehen zu lassen. Falls die Konditionen dort wieder besser als bei Bank B werden, kann man das Geld wieder zu Bank A schieben.
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Wie kündige ich ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto zu kündigen, ist problemlos möglich:
Die Bank überweist dann den Betrag, schließt das Konto und sendet einen abschließenden Kontoauszug. Spätestens kurz nach dem Jahresende erhält man eine Bescheinigung über gezahlte Zinsen und den dafür genutzten Freistellungsauftrag.

Es gibt gelegentlich Banken, die für die Kündigung eines Kontos eine Gebühr verlangen. Das kann man vorher erfragen.
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Alternativen zu Tagesgeld: Festgeld

Manchmal (z. B. wenn die Banken steigende Zinsen vermuten) bieten sie für Festgeldkonten etwas höhere Zinsen als für Tagesgeld an. Auf das Festgeld kann immer nur nach Ablauf der Festlegungszeit (nach 1, 3 ,6, 12 oder mehr Monaten) zugegriffen werden.
Die Zinssätze für Tagesgeld und das länger angelegte Festgeld sind meist unterschiedlich. Man kann daraus etwas abschätzen, ob die Bank für die Zukunft mit steigenden oder fallenden Zinsen rechnet.

1. Die Mercedes-Benz Bank bietet Festgeldkonten bzw. Festzinskonten zu folgenden Bedingungen:
Mercedes-Benz Bank - Festgeld

2. Die Comdirect Bank bietet ein Laufzeitkonto zu folgenden Bedingungen an:
comdirect

3. Die Bank 1822direkt bietet folgendes Festgeldkonto an:
4. Die Targobank (früher Citibank, jetzt eine Tochter der Crédit Mutuel) bietet folgendes Festgeldkonto an:
Festgeld

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