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Das Jahresende 2016 nähert sich!
Checkliste für die
Aufgaben vor Jahresende

Kindergeld (1. Teil)

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Extraseiten:
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Aktuell:
Wer verpasst hat, Kindergeld zu beantragen, kann das noch nachträglich für das laufende Jahr und maximal vier davor liegende Kalenderjahre nachholen.
Seit 2012:
Ab Anfang 2012 wurde die Einkommensgrenze beim Kindergeld weitgehend abgeschafft; Ausnahme: Behinderte Kinder ab dem 25. Geburtstag.
2011
Im Rahmen des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 (beschlossen am 23.9.2011 wurde die Werbungskostenpauschale rückwirkend ab 2011 von 920 € auf 1.000 € angehoben.
Außerdem entfällt ab 2012 die Einkommensgrenze für Kinder bei Steuer und Kindergeld.
Für 2011 und die Jahre davor gilt diese Grenze aber unverändert weiter.
Siehe www.bundesregierung.de und www.bundesfinanzministerium.de
Genauere Regelungen: BMF-Schreiben vom 7.12.2011
2010:
Das BAföG ist ab Herbst 2010 etwas höher als bisher. Bitte prüfen Sie, dass Sie dadurch, falls weitere Einnahmen vorliegen, nicht über die Einkommensgrenze zum Kindergeld kommen!
2009:
Im Jahr 2009 gab es zum Kindergeld einen Einmalbetrag von 100 € pro Kind. Er sollte im April zusammen mit der normalen Kindergeldzahlung überwiesen werden.
Nach § 6 (3) BKGG erhalten ihn alle Kinder, für die in 2009 Kindergeld gezahlt wird. Achten Sie also darauf, dass dieser Betrag auch für die von 04/2009 bis 12/2009 geborenen Kinder an Sie gezahlt wird!



Allgemeine Informationen

In dieser Seite wird beschrieben, in welchem Alter der Kinder und bei welchen Bedingungen (Alter, Tätigkeit, Ausbildung, Arbeitslosigkeit, ...) es Kindergeld gibt.

Danach wird vor allem die bis einschließlich 2011 geltende Einkommensgrenze für Kinder erklärt. Hier kann manchmal mit wenig Aufwand dafür gesorgt werden, dass das Kindergeld nicht verloren geht.
Wenn die Einkünfte (Ausbildungsgeld, Gewerbe, Zinsen, Waisenrente, ...) zu hoch liegen, können das Kindergeld und die davon abhängige Gewährung weiterer Einkünfte wie Ortszuschlag, Eigenheimzulage ("Baukindergeld") oder Steuereinsparungen gefährdet sein.

Es lohnt sich also, im Rahmen aller legalen Möglichkeiten um das Kindergeld zu kämpfen.

In dieser Seite stehen auch Tipps und Hinweise, was von den Einkünften des Kindes abgezogen werden kann (Werbungskosten, Sozialversicherung, ...).
Ab Anfang 2012 wurde die Einkommensgrenze beim Kindergeld weitgehend abgeschafft; Ausnahme: Behinderte Kinder ab dem 25. Geburtstag.

Kindergeld kann rückwirkend für vier abgeschlossene und das laufende Kalenderjahr beantragt werden. Beispiel: Der Kindergeldanspruch für das Jahr 2012 verjährt Ende 2016.

Rechtliche Grundlagen für das Kinergeld in Deutschland: Das Kindergeld wird im Kindergeldgesetz (BKGG) und im Einkommensteuergesetz (EStG) § 32 und § 62 bis § 78 geregelt. Eine gut lesbare Zusammenfassung ist das jeweils aktuelle Kindergeldmerkblatt. In der Dienstanweisung DA-KG (bzw. DA-FamEStG Version 2011) sind viele Details geregelt.

Achten Sie darauf, bei Ihren eigenen Überlegungen und Ihrem Handeln zum Thema Kindergeld legal im Rahmen des Steuer- und Kindergeldgesetzes zu bleiben! Verstöße gegen diese Gesetze können zu unangenehmen Folgen führen.

Die hier vorgestellten Informationen sollen Sie zu eigenem Nachdenken und eigenem Sammeln von Informationen zu diesem Thema anregen. Die Informationen in diesen Seiten entsprechen bestem Wissen und werden möglichst aktuell gehalten. Für Fehlerfreiheit kann nicht garantiert werden.
Wenn Sie Fragen zur Materie haben, wenden Sie sich bitte an Steuer- oder Rechtsberater/innen Ihres Vertrauens, oder fragen Sie bei der enstprechenden Behörde (am besten per Post) an.
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Alter und Tätigkeit der Kinder

Für Kinder bis 18 (also bis zum 18. Geburtstag) erhalten Eltern das Kindergeld meist ohne größere Probleme. Es beträgt ab 2009: 164 €/Monat für die ersten beiden Kinder, 170 €/Monat für das dritte Kind und 195 €/Monat für jedes weitere Kind.
Ab 2010: 184 €, 190 € und 215 €.

Ab 18 bis 25 gibt es noch Kindergeld für Kinder, die sich in Ausbildung befinden und deren Einkünfte unter einer bestimmten Grenze liegen (siehe unten). Zur Ausbildung zählt alles von Schule über Praktikum und Lehre bis zu Studium und Promotion bzw. Referendariat.

Vor 2008 lag die Altersgrenze für das Kindergeld höher:

Diese Zeit der Kindergeldzahlung verlängert sich entsprechend, falls Wehrdienst oder Zivildienst abgeleistet wurden (§ 32(5) EStG). Durch ein Freiwilliges Soziales Jahr wird die Kindergeldzahlung nicht verlängert.

Für eine maximal viermonatige Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten (z. B. Schule - Studium oder Lehre - FH) wird auch Kindergeld gezahlt. Dies gilt ebenso für maximal vier Monate zwischen Schule und Bund/Zivildienst oder Bund/Zivildienst und Ausbildung.

Wenn das Kind beim Arbeitsamt arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet ist, gibt es Kindergeld bis zum 21. Geburstag zuzüglich der Dienstzeit bei Bundeswehr oder Zivildienst. Wenn es ausbildungsplatzsuchend beim Arbeitsamt gemeldet ist, gibt es Kindergeld bis zum 21. Geburstag. Die Meldung "ausbildungsplatzsuchend" muss regelmäßig (alle 3 Monate) beim Arbeitsamt erneuert werden. Auch der Nachweis von erfolgten Bewerbungen gilt als Ausbildungsplatzsuche. Dieser Nachweis ist aber nicht immer einfach.

Kann das Kind aufgrund fehlender Ausbildungsplätze (z. B. Ausbildung erst ab August oder Studium erst ab Wintersemester möglich) oder trotz ernsthafter Bemühungen keine Ausbildung beginnen oder fortführen, wird das Kindergeld ebenfalls bis zur maximalen Altersgrenze (25) gewährt.
Link: www.lbv.bwl.de/...

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Die Familienkasse benötigt zur einer im Moment noch nicht möglichen Ausbildung eine Erklärung des Kindes, dass es diese Ausbildung beginnen will. Ein Internetlink zur Ausbildungsstätte und deren Aufnahmeterminen ist für die Familienkasse ein ausreichender Beleg. So bald vorhanden, wird der Ausbildungsvertrag oder die Immatrikulationsbescheinigung benötigt.

Auch wenn das Kindergeld mal ausgesetzt wurde (zu hohe Einkünfte im zweiten und/oder dritten Lehrjahr), kann man es danach wieder (z. B. während des Studiums oder einer weiterfühenden Ausbildung) beantragen.

Übergang Lehre-Facharbeiter-Studium:
Wenn nach der Lehre im Ausbildungsberuf als Facharbeiter gearbeitet wird, ist dieser Zeitraum nicht "kindergeldfähig". Die Einkünfte aus diesem Zeitraum werden aber auch nicht für die kindergeldfähigen Monate dieses Kalenderjahres angerechnet. Ab dem Monat der Immatrikulation (also ggf. noch vor Studienbeginn) kann das Kindergeld wieder fließen.

Ab 25 gibt es nur noch Kindergeld für Kinder, die behindert sind. Voraussetzung sind die Anerkennung als Behinderter (Ausweis) und das Attest eines Arztes, dass die Behinderung bereits vor der maximalen Altersgrenze bestanden hat.
Für behinderte Kinder ab 25 gilt die o. g. Einkunftsgrenze auch weiterhin. Es kann aber außer Werbungskosten und Sozialversicherung noch ein "individueller behinderungsbedingter Mehrbedarf" beansprucht werden (mehr dazu in der Dienstanweisung für Familienkassen DA-KG, Abschnitt A 18.5 und meiner Extraseite Kindergeld für behinderte Kinder).

Fazit:
Von der Geburt bis 18 gibt es das Kindergeld unproblematisch. Bis zum Ende der Ausbildung (einschließlich Promotion bzw. Referendariat) oder zumindest bis zu Altersgrenze sollte man es in der Regel auch bekommen. Manchmal muss man allerdings etwas überlegen, wie man es anstellt, dass keine zu großen Lücken in der Ausbildungszeit entstehen und dass man (bis zum Jahr 2011 oder bei Behinderten Kindern weiterhin) nicht über die Einkunftsgrenze kommt.
Ausnahme von der Regel: Wehrdienst oder Zivildienst. In dieser Zeit kann man wirklich kein Kindergeld bekommen.
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Einkommensgrenzen und Werbungskostenpauschale für Kinder

Seit 2012 ist das Kindergeld bis auf Ausnahmen unabhängig vom Einkommen des Kindes. Lediglich für behinderte Kinder und verheiratete Kinder mit deren Ehepartner gibt es noch eine Einkommensgrenze.

Bis einschließlich Kalenderjahr 2011 galt folgende Regelung: Ab dem 18. Lebensjahr des Kindes gab es Kindergeld nur dann, wenn die Einkünfte oder Bezüge des in Ausbildenden bzw. Studenten im Kalenderjahr unter folgendem Grenzbetrag liegen:

Jahr Grenzbetrag
ab 2004 7.680,00 €
ab 2010 8.004,00 €

Aktuelle Tabelle der Bundesanstalt für Arbeit: Siehe Links.

Wenn nur für einen Teil des Jahres ein Anspruch auf Kindergeld besteht (z. B. Kind im Wehr-/Zivildienst oder Kind nicht (mehr) in Ausbildung), mindert sich die Einkommensgrenze: Sie wird durch 12 geteilt und mit der Anzahl der Monate, in denen es Kindergeld gibt, multipliziert.

Erhält ein Kind auch nur einen Cent mehr als die Einkommensgrenze minus den abziehbaren Werbungskosten, entfällt das Kindergeld ganz (auch "Fallbeileffekt" genannt).

Zu den Einkünften und Bezügen des Kindes zählen z. B.


Was bei diesen Zuflüssen in welchen Zeitraum gehörte, war in der Dienstanweisung für Familienkassen DA-FamEStG Version 2011, Abschnitt DA 63.4.1.1 geregelt.

Zu versteuernde Einnahmen werden aus Sicht des Kindergeldes "Einkünfte" genannt, steuerfreie Einnahmen bzw. steuerfreie Anteile von Einnahmen zählen zu den "Bezügen". Von den Bezügen wird eine Pauschale von 180 € abgezogen. Wenn es das Kindergeld nicht für das ganze Jahr gibt, werden diese 180 € entsprechend gezwölftelt.
Wenn zur Erzielung der "Bezüge" höhere Kosten (Rechtsstreit, Kontoführungs- und Depotkosten o. a.) anfallen, können diese höheren Kosten angesetzt werden. Bei einer nichtselbstständigen Arbeit (450€-Job) wird ggf. der nicht-aufgebrauchte Anteil der Werbungskostenpauschale verrechnet.

Unterhalt von den Eltern zählt nicht zu den Einkünften und Bezügen.

Weitere Berechnung des maßgeblichen Einkommens:



Von den Einkünften abziehbare Kosten

Abzug der Sozialversicherungsbeiträge

Seit 2012 ist das Kindergeld bis auf Ausnahmen unabhängig vom Einkommen des Kindes. Der Abzug der Sozialversicherungsbeiträge ist somit (bis auf die Ausnahmen behinderte Kinder oder verheiratete Kinder) für das Kindergeld nicht mehr interessant.

Vom Bruttogehalt als Azubi oder Angestellter werden zunächst die von Arbeitgeber einbehaltenen Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung abgezogen.

Anfang 2005 hat das Bundesverfassungsgericht festgelegt, dass bei Arbeitslohn nicht das volle Bruttogehalt, sondern Bruttogehalt minus Sozialabgaben des Kindes gewertet werden muss.
Hinweis: Krankenkassenbeiträge, die aufgrund von Alter (ab ca. 25 Jahren) oder wegen höherer Gewerbeeinnahmen gezahlt werden müssen, können laut Auskunft der Familienkasse (Stand 11/2005) nicht abgezogen werden.
Inzwischen ergibt sich aber aus dem Urteil des Bundesfinanzhof (BFH) vom 16.11.2006 mit dem Aktenzeichen (III R 74/05), dass auch Aufwendungen des Kindes als freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung für die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung von den Einküften abgezogen werden können.
Ähnliches Urteil: BFH vom 14.12.2007 III R 24/06
Wenn das Kind statt gesetzlich privat krankenversichert ist, sind diese Beträge auch abziehber; aber nur soweit sie eine Mindestvorsorge für den Krankheitsfall ermöglichen.
Detaillierter siehe: Dienstanweisung für Familienkassen DA-FamEStG Version 2011, Abschnitt DA 63.4.3.2.

Die Steuern finden bei der Berechnung der Einkommensgrenze keine Berücksichtigung, weil bei der für das Kindergeld relevanten Gehaltsgröße entweder noch keine Steuern anfallen, oder die Steuern nach Jahresende mit einer Einkommensteuererklärung vom Finanzamt zurück geholt werden können.


Abzug der Werbungskosten

Seit 2012 ist das Kindergeld bis auf Ausnahmen unabhängig vom Einkommen des Kindes. Die Werbungskosten sind somit (bis auf Ausnahmen) für das Kindergeld nicht mehr interessant. Allerdings hilft ein exaktes Auflisten der Werbungskosten, die eventuell gezahlte Lohnsteuer mit Hilfe einer Einkommensteuererklärung zurück zu bekommen.

Von den Einkünften als Azubi, Angestellter oder beim FSJ/FÖJ darf außerdem auch die Werbungskostenpauschale abgezogen werden: Sie beträgt 1.000 € (ab 2011; vorher 920 €).
Die Werbungskostenpauschale gibt es auch, wenn die Tätigkeit nicht das ganze Jahr ausgeübt wurde.
Aber: Wenn nur für einen Teil des Jahres ein Anspruch auf Kindergeld besteht (z. B. Kind im Wehr-/Zivildienst oder Kind nicht (mehr) in Ausbildung), mindert sich die Werbungskostenpauschale: Sie wird durch 12 geteilt und mit der Anzahl der Monate, in denen es Kindergeld gibt, multipliziert.

Bei anderen Einkünften oder Bezügen wie z. B. 450€-Job oder BAföG-Zuschuss können keine Werbungskosten abgezogen werden.

Sind höhere Werbungskosten als die Pauschale entstanden, dürfen diese mit Beleg ebenfalls geltend gemacht werden. Werbungskosten sind nur die Kosten, die mit den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit zusammenhängen. Absetzbar sind u. a.:


Auch wenn das Kind noch keine Steuern zahlt, keine Einkommensteuererklärung machen muss und dafür eigentlich keine Werbungskosten-Belege sammeln müsste, werden diese Belege doch in der Regel von der Familienkasse anerkannt. Hier kann der junge Staatsbürger also schon mal üben, Belege zu sammeln und aufzulisten.
(weitere Informationen zu Werbungskosten)

Auch die Familienkassen selbst bzw. die Bundesagentur für Arbeit haben Informationen zu Werbungskosten veröffentlicht.

Zinsen für private Kredite, private Versicherungen und ähnliches können nicht von den Einkünften abgezogen werden.


Direktversicherung

Manche Firmen, bei denen die nichtselbstständige Arbeit (Job, Lehre oder duales Studium) stattfindet, bieten ihren Angestellten eine Gehaltsumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge wie Direktversicherung oder Pensionskasse an. Was für diese Art Altersversorung vom Gehalt abgezogen wird, zählt nicht bei den Einkünften mit. (→ Dienstanweisung DA-FamEStG Version 2011, Abschnitt DA 63.4.2.3.1 (3) und 63.4.4 (1) )
Bevor Sie aber Geld investieren, um auf diese Weise das Kindergeld zu retten, lassen Sich sich von dem Institut, bei dem das Geld schließlich angelegt wird, eine schriftliche(!) Bestätigung zusenden, dass das dort angelegte Geld wirklich nicht mehr als Einkünfte im Sinne des Kindergeldes gewertet werden kann.

Geld, das als vermögenswirksame Leistungen (VL) vom Gehalt abgezogen wird, kann aber nicht von den Einkünften abgezogen werden. (→ Dienstanweisung DA-FamEStG Version 2011, Abschnitt DA 63.4.2.1 (3) 1. ) Auch Beiträge zu einer Riester-Rente können (weil freiwillig) nicht von den Einkünften abgezogen werden. (→ BFH-Urteil Az III R 33/06)

Bei 450€-Jobs ist kein Abzug durch Direktversicherung möglich.


Besondere Ausbildungskosten

Kosten für ein Erststudium können in einer Einkommensteuererklärung zwar nicht als Werbungskosten angesetzt werden; von den Einkünften aus Sicht des Kindergelds können diese "besonderen Ausbildungskosten" aber abgezogen werden (Belege sammeln!).
Diese "besonderen Ausbildungskosten" entstehen nur im Zusammenhang mit einer Ausbildung die nicht direkt mit einer Anstellung wie bei Lehre, BA-Studium oder Dualem Studium verbunden ist. Bei den eben genannten betrieblichen Ausbildungen gehört alles, was mit der Ausbildung zusammenhängt, zu den Werbungskosten.

Zu den besonderen Ausbildungskosten gehören:

Nicht abziehbar sind in der Regel die Kosten für Miete und Verpflegung.
Link der Familienkasse zum Thema: besondere Ausbildungskosten
BFH-Urteil vom 14. November 2000: AZ.: VI R 62/97
Richtlinie: Dienstanweisung DA-FamEStG Version 2011, Abschnitt DA 63.4.3.1


Unbezahlter Urlaub

Kein Abzug vom Einkommen, aber vielleicht eine allerletzte Möglichkeit, um doch noch das Kindergeld für das laufende Jahr zu retten:
Das Kind könnte unbezahlten Urlaub nemen. Es erbringt in dieser Zeit keine Leistung - ist auch nicht in der Berufschule - und erhält daher keinen Lohn. Das Kind könnte in dieser Zeit z. B. für eine Zwischenprüfung lernen, oder einen Sprachkurs im Ausland besuchen.

Diese Möglichkeit ist natürlich nur dann realisierbar, wenn der Arbeitgeber zustimmt, und wenn nicht die Mindest-Arbeitstage unterschritten werden, die zur Anerkennung der Ausbildung notwendig sind.


Berechnung der maßgeblichen Einkünfte

Ob die Grenze für das Kindergeld schon überschritten ist, oder in gefährlicher Nähe liegt, kann mit einer Exceltabelle errechnet werden. Sie ist in meinem Downloadbereich erhältlich.
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Kindergeld trotz Einkommen des Kindes

Wenn die Einkommensgrenze (Höhe siehe oben) im Kalenderjahr überschritten wird, gibt es kein Kindergeld mehr. Das im betroffenen Jahr bereits unzulässig erhaltene Kindergeld muss komplett zurückgezahlt werden.
Was man bei der derzeitigen Gesetzeslage tun kann, um mit den Einkünften des Kindes auf jeden Fall noch "im sicheren Bereich" zu bleiben, wird im Folgenden beschrieben:


Möglichkeiten und Vorgehensweise

Mindern der Einkünfte

Vielleicht kann man irgendwie weniger verdienen. - Das wird aber, vor allem wenn es nachträglich (z. B. mit dem Arbeitgeber) vereinbart wird, nicht anerkannt (siehe BFH-Urteil vom 11.3.2003 VIII R 16/02).

Aber es ist möglich, vorher zu überlegen und sich zu entscheiden, wie viel Geld man verdienen will:

Vielleicht kann man das Kindergeld damit zwar für dieses Jahr nicht mehr "retten", aber man kann schon für das nächste Jahr planen.

Eltern und Kind müssen, falls überhaupt legale Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, das Ganze gemeinsam durchrechnen: Was bringt mehr Geld:

"Weniger arbeiten und Kindergeld"   oder   "Arbeit und kein Kindergeld".

Und den sonstigen Nutzen nicht vergessen:


Die Entscheidung für "Arbeit und kein Kindergeld" kann also die sinnvollere Alternative sein.


Werbungskosten erhöhen

Die Familienkasse erkennt automatisch eine Werbungskostenpauschale an (siehe oben). Wenn die tatsächlichen Werbungskosten höher liegen, werden diese anerkannt. Als Werbungskosten erkennt die Familienkasse die gleichen Ausgaben an, die auch das Finanzamt bei einer Steuererklärung anerkennen würde (siehe oben).

Während eines laufenden Kalenderjahres kann man in vernünftigem und legalem Umfang durchaus selbst "gestalten", wie hoch die Werbungskosten werden. Die Kosten für die Lehre bzw. Ausbildung zählen ebenfalls zu den Werbungskosten. Ideen:
Für alle diese Aufwendungen können während des Jahres die Belege gesammelt und dann in einer Liste zusammengefasst werden.
Wer am Jahresanfang vermutet, dass er genügend Werbungskosten ansammeln wird, um mit "Brutogehalt minus Sozialversicherung minus Werbungskosten" unter die Grenze zu kommen, kann folgenden Weg gehen:
Wer sich nicht sicher ist, ob er mit dem geplanten "Brutogehalt minus Sozialversicherung minus Werbungskosten" unter die Einkommensgrenze kommt, gibt das Kindergeld nicht aus(!), sondern spart es z. B. auf einem Tagesgeldkonto. Falls das Kindergeld nach Abschluss des Jahres es nicht genehmigt wird: das Kindergeld zurückzahlen und die Zinsen behalten.


"besondere Ausbildungskosten" erhöhen

Ähnlich wie die Werbungskosten können eventuell auch die "besonderen Ausbildungskosten" während des laufenden Jahres erhöht werden.


Falls man knapp über der Einkommensgrenze liegt...

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Dass für die Einkünfte nur die Werbungskosten und Sozialbersicherung aber nicht auch die Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen berücksichtigt werden, ist nach Ansicht des Finanzgericht (FG) Niedersachsen nicht in Ordnung (FG Niedersachsen, Az: 7 K 723/98).
Das Verfahren liegt nun beim Bundesfinanzhofes (BFH). Daher empfiehlt sich, sollte die Familienkasse nicht das zu versteuernde Einkommen berücksichtigen, Einspruch einzulegen und das Ruhen des Verfahrens zu beantragen, bis eine endgültige Entscheidung ergangen ist.

Wer über der Einkünftegrenze liegt, sollte auch prüfen, zu welchen Zeiten das Kind seine Einkünfte erzielt hat:
War das Kind in solchen Monaten überhaupt kindergeldberechtigt? Oder war es ein Zeitraum von mehr als 4 Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten? Oder eine Zeit, in der es statt eine Ausbildung zu machen, vollzeitlich gejobbt hat?
Wer nicht kindergeldberechtigt ist, kann in diesen Zeiten (aus Sicht des Kindergeldes) unbegrenzt Geld verdienen. Diese Einnahmen zählen nicht zur Einkommensgrenze mit. Für die Zeit, in der ein Anspruch auf Kindergeld besteht, verringert sich die Einkommensgrenze um entsprechende Zwölftel. In einem Urteil (BFH, 15.09.2005 - III R 67/04) hat der Bundesfinanzhof schön gezeigt, wie die Familienkassen in solchen Fällen zu rechnen haben.

Wenn man knapp über der Einkommensgrenze liegt, BAföG erhält und das Kalenderjahr noch nicht um ist, kann es noch folgende Möglichkeit geben:
Erhaltenes Bafög zählt zur Hälfte (der Zuschussanteil) mit zu den Einkünften im Sinne des Kindergeldes. Ist die Einkommensgrenze für das Kindergeld überschritten, hat man vermutlich auch im vergangenen Bewilligungszeitraum zu viel BAföG-Zahlungen erhalten (Achtung, die BWZ liegen anders als die Kalenderjahre). Wenn man nun (was auch Pflicht ist), das BAföG-Amt über die Einnahmen informiert, wird es vermutlich eine Rückzahlung fordern oder die kommenden Zahlungen stark senken.
Wenn diese Rückzahlung noch vor Jahresende(!) an das BAföG-Amt erfolgt oder die niedrigeren Zahlungen noch im alten Jahr liegen, hat man dann insgesamt weniger Einkünfte aus BAföG während des Kalenderjahres erhalten.


Falls man knapp unter der Einkommensgrenze liegt...

Kalkulieren Sie nicht zu knapp! Einnahmen können während des Jahres unerwartet steigen. Beispiele:

Vorübergehend kein Kindergeld beantragen

Während Zeiten, in denen man kein Kindergeld bezieht, kann man beliebig viel verdienen. Diese Einkünfte werden aus Sicht des Kindergeldes nicht mitgezählt.
Es kann sich daher manchmal lohnen, für eine kurze Zeit kein Kindergeld zu beantragen.

Beispiel: Zwischen Wehrdienst/Zivildienst und Studium könnte man bereits wieder Kindergeld beantragen. Wenn man in dieser Zeit aber viel Geld verdienen kann, käme man im Kalenderjahr vielleicht über die Einkunftsgrenze. Wenn man das Kindergled erst ab dem Monat des Studienbeginns beantragt, bleiben die Einkünfte in der Zeit davor ohne Anrechnung.

Diese Idee klingt gut, funktioniert aber nur unter bestimmten Bedingungen, weil die Familienkasse immer erst prüfen muss, von wann bis wann eine Anspruch auf Kindergeld im Kalenderjahr vorliegt. Für diese Monate des Jahres werden dann auch die Einkünfte angerechnet.
Fazit: In den meisten Fällen kann man Kindergeld nur für ganze Kalenderjahre bekommen oder nicht-bekommen.
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Ende der Kindergeldzahlungen

Ende das Kindergeldes nach der Ausbildung:
Das Kindergeld endet mit dem Monat, in dem das Kind offiziell schriftlich vom Gesamtergebnis der Prüfung unterrichtet worden ist. Ein länger laufender Ausbildungsvertrag oder eine weiter laufende Immatrikulation spielen keine Rolle. Die Familienkasse verlangt einen Beleg über den Termin des Ausbildungsendes.

Auszubildende:
"... Die Berufsausbildung ist bereits vor Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beendet, wenn das Kind nach objektiven Maßstäben sein Ausbildungsziel erreicht hat."
Zitat aus der Dienstanweisung für Familienkassen DA-FamEStG, Absatz DA 63.3.2.6

Studenten:
"Eine Abschlussprüfung gilt als in dem Zeitpunkt bestanden, in dem das festgestellte Gesamtergebnis dem Prüfling offiziell schriftlich mitgeteilt wird."
Zitat aus DA-FamEStG, Absatz DA 63.3.2.6
Sollte diese schriftliche Mitteilung (z. B. durch Zeugnisübergabe) später stattgefunden haben, als das Datum im Zeugnis, lassen Sie sich von der Bildungseinrichtung bestätigen, an welchem Tag Sie schriftlich über das Gesamtergebnis informiert wurden!

Sonstige Fälle:
Das Kindergeld endet mit dem Monat, in dem die Anspruchsvoraussetzungen wegfallen (z. B. Abbruch einer Ausbildung oder bei Erreichen der Altersgrenze). Es läuft immer bis zum Monatsende. (§ 66 EStG)

Falls man für Kinder wirklich kein weiteres Kindergeld erhalten kann, bleibt noch die Möglichkeit, den Unterhalt für das Kind als 'außergewöhnliche Belastung' in der Einkommensteuererklärung anzugeben, bzw. abzusetzen.
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Kindergeld und BAföG

Auch beim BAföG gibt es eine Einkommensgrenze. Sie liegt deutlich niedriger als die des Kindergeldes. Wenn sie überschritten ist, verliert man nicht das gesamte BAföG für den jeweiligen Bewilligungszeitraum (BWZ), sondern die BAföG-Zahlungen werden um den Betrag verringert, um den die Einkommensgrenze überschritten wurde.
(Ausführlicher beschrieben auf underer Seite BAföG)
Aus Sicht des BAföG-Empfängers wird dabei "nur" BAföG gegen Arbeitslohn ausgetauscht. Seine verfügbaren Einkünfte ändern sich nur geringfügig.
Aus Sicht des Kindergeldes ist aber folgendes zu beachten:
Zur Einkommensgrenze beim Kindergeld wird nur der Zuschussanteil des BAföG (also die Hälfte des BAföG) angerechnet. Ein Gehalt wird aber voll angerechnet. Gehalt wirkt sich also fast doppelt so stark aus, wie es das nun weggefallene BAföG getan hätte.

Anmerkung: Aus Sicht des BAföG gilt Kindergeld nicht als Einkünfte des Kindes, weil das Kindergeld in der Regel den Eltern zusteht und eine Unterhaltsleistung der Eltern an die kinder ist.

Für das BAföG ist aber wichtig, wieviele Geschwistervorhanden sind (Anzahl Kinder mit Kindergeld), ob sie sich in Ausbildung befinden und welche Einkünfte sie haben. (mehr: BAföG/Geschwister)
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Folgen des BVG-Urteils von 2005

Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Anfang 2005 darf zur Berechnung der Grenze für das Einkommen der Kinder nicht wie vorhher deren Bruttoeinkommen gewertet werden. Künftig und zum Teil auch rückwirkend muss bei Arbeitslohn das (= Bruttoeinkommen minus Sozialversicherung) gewertet werden.

Aufgrund der geänderten Rechtlage könnten viele Familien große Summen an Kindergeld noch nachträglich für die Jahre 2001 bis 2004 beantragen! Ein Jahr Kindergeld bedeuten 1.848 € bzw. 2.148 € Kindergeld!
Zusätzlich können weitere Einkünfte vom Kindergeld abhängig sein (siehe nächster Abschnitt).

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf meiner Extraseite: Kindergeld und BVG-Urteil
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Kindergeld und Promotion (Doktor-Arbeit) bzw. Referendariat

Wenn Alters- und Einkunftsgrenzen nicht überschritten sind, gibt es auch während einer Promotion weiterhin Kindergeld. (siehe BFH-Urteil vom 9.6.1999, AZ: VI R 92/98)
Ausführlichere Informationen dazu finden Sie auf meiner Seite Kindergeld und Promotion.

Sinngemäß das Gleiche gilt auch für ein Referendariat in der Zeit zwischen erstem und zweitem Staatsexamen.
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Auszahlung des Kindergelds direkt an das Kind

Kindergeldempfänger sind normalerweise die Eltern. Sie können das Geld freiwillig teilweise oder ganz ihren Kindern überweisen.

Das Kind kann auch die Auszahlung des Kindergeldes an sich selbst verlangen, wenn es nicht im Haushalt der Eltern wohnt und wenn der Kindergeldberechtigte seiner Unterhaltspflicht ihm gegenüber nicht nachkommt (→ § 74 EStG und → Dienstanweisung für Familienkassen DA-KG, Abschnitt DA 74.1). Das Kind erhält dann den durchschnittlichen Betrag aller zu berücksichtigen Kinder.

Die "Auszahlung des anteiligen Kindergeldes" direkt an das Kind wird bei der Familienkasse beantragt. Ein online-Formular gibt es bei www.arbeitsagentur.de → Formulare → Formulare für Bürgerinnen & Bürger → Kindergeld → Liste aller Kindergeldformulare.

Es muss keine Unterhaltspflicht-Verletzung der Eltern vorliegen:
  1. Das Kindergeld kann auch mit Einverständnis der Eltern an das Kind abgezweigt werden.
  2. Außerdem kann es sein, dass Eltern z. B. wegen vorliegen einer früheren Ausbildung nicht verpflichtet sind, Unterhalt zu leisten. Auch dann kann das Kindergeld direkt an das Kind ausgezahlt werden (→ BFH: Urteil vom 16.4.2002, Az. VIII R 50/01);
  3. oder die Eltern sind aufgrund des eigenen zu geringen Einkommens nicht unterhaltspflichtig.

Aber Vorsicht: Wenn das Kind im Fall 1 das Kindergeld bekommt und irgendwann nicht mehr dazu berechtigt ist (z. B. wegen Abbruch der Ausbildung), wird die Kindergeldkasse das Geld von den Eltern zurückfordern, siehe BFH: Urteil vom 10.03.2016 - III R 29/15. zum Seitenanfang



Weitere Einkünfte, die vom Kindergeld abhängig sind

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Es gibt verschiedene Einkünfte oder Vergünstigungen, die vom Kindergeld abhängig sind. Das Beantragen ist einfach; es besteht aber auch die Pflicht, diese Geldgeber zu informieren, wenn das Kindergeld wieder für eins oder mehrere Kinder entfällt.

Eigenheimzulage, Baukindergeld
Gekaufter oder neu gebauter Wohnraum wird durch die Eigenheimzulage und ihre Kinderzulage (manchmal 'Baukindergeld' genannt) 8 Jahre lang staatlich gefördert.
Die Kinderzulage beträgt 800,- € pro Jahr, solange das Kind zum Haushalt der Eltern gehört.
Um die Kinderzulage für ein ganzes Jahr zu erhalten, muss man im Kalenderjahr für mindestens einen Monat Kindergeld erhalten haben.
Anträge für die Eigenheimzulage werden beim Finanzamt eingereicht.

Riester-Rente
Wer Kindergeld bekommt, kann auch die staatliche Kinderzulage zur Riester-Rente erhalten. Der Eigenbetrag, der dann noch für diese Rentenart eingezahlt werden muss, sinkt dadurch entsprechend. Um diese Zulage zu erhalten, muss man das für jeweilige Kind im Kalenderjahr mindestens einen Monat lang Kindergeld erhalten haben.
(mehr: Kinderzulage zur Riester-Rente)

Wer Kinder hat, sollte sich unbedingt über die Riester-Rente informieren! Ich halte die Variante mit Fondssparen, wie sie z. B. die Volksbank anbietet, für eine Geldanlage mit weit überdurchschnittlicher Rendite. Dies gilt besonders für Eltern mit 2 und mehr Kindern.

Ortszuschlag
Angestellte im Öffentlichen Dienst erhalten bei manchen Tarifarten (z. B. BAT) einen Ortszuschlag. Seine Höhe richtet sich nach Familienstand und Kinderzahl. Entscheidend ist, für wie viele Kinder im jeweiligen Monat Kindergeld bezahlt wird.
Der Ortszuschlag wird vom Arbeitgeber berechnet und gezahlt.

Steuer
Kinder bleiben natürlich immer die Kinder ihrer Eltern. Für das Finanzamt gelten sie aber ab einem Alter von 18 Jahren nur in den Monaten als Kinder, in denen für sie Kindergeld bezogen wird.
Diese Zeiten sind in der Anlage "Kind" zur Einkommensteuererklärung anzugeben und wirken sich dann steuermindernd aus. Stichworte: "Haushaltsfreibetrag", "Übertragung des Behindertenfreibetrages", "geringere zumutbare Eigenbelastung bei außergewöhnlichen Belastungen".
Die Kinderzahl wirkt sich außerdem sehr deutlich bei der Berechnung von Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag aus.

Sonstiges
In Baden-Württemberg gibt es den Landesfamilienpass. Mit ihm können Familien mit Kindern 24-mal im Jahr unentgeltlich bzw. zu einem ermäßigten Eintritt die staatlichen Schlösser, Gärten und Museen besuchen. Auch er ist vom Kindergeld abhängig. (mehr: baden-wuerttemberg.de ... Landesfamilienpass)
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Fortsetzung: Nächste Seite ...



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