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Tipps für Zivildienstleistende und TeilnehmerInnen am freiwilligen sozialen Jahr oder freiwilligen ökologischen Jahr


Aktuell:
Der Zivildienst in der bisherigen Form läuft im Lauf des Jahres 2011 aus.
Wie der Auslauf funktioniert und wer wann noch zum Zivildienst muss oder ihn freiwillig beginnen kann, ist bei www.zentralstelle-kdv.de beschrieben.

Auch wenn der Zivildienst in Deutschland ein Auslaufmodell ist, bleibt diese Seite hier vollständig erhalten:


Die meisten Tipps und Tricks auf dieser Seite gelten gleichermaßen für
Für Wehrdienstleistende habe ich eine Extra-Seite zusammengestellt: Wehrdienst

Die meisten Tipps in dieser Homepageseite betreffen die Bereiche 'Finanzielles' und 'Selbstverwaltung'. Vieles hier Beschriebene habe ich in der Zivizeit selbst erlebt, wurde von meinen Söhnen oder deren Freunden erlebt, oder habe ich in den letzten jahren in diversen sozialen Einrichtungen mitbekommen.
Um den Text zu vereinfachen und weil mir dieses Thema am nächsten liegt, wird im Folgenden meist nur von Zivildienstleistenden (ZDL) geschrieben, auch wenn alle drei Bereiche gemeint sind. Unterschiede zwischen Zivildienst und FSJ/FÖJ sind im Text erkennbar.

Es lohnt sich, einen solchen Dienst für die Allgemeinheit abzuleisten!
Man


Zivildienststelle oder FSJ/FÖJ-Stelle suchen und finden

Wenn der ZDL es nicht dem Zufall überlassen will, wann und wohin er zum ZD einberufen wird, muss er selbst aktiv werden, sich eine Zivildienststelle (ZDSt) suchen und sich dort bewerben.
Die Bewerbung bei einer ZDSt hat erst Sinn, wenn der ZDL verweigert hat, als Verweigerer anerkannt ist, und den Anerkennungsbescheid bei der von ihm ausgesuchten ZDSt vorlegen kann.

Für die Zeit von der Bewerbung bis zur Einberufung sollte man ca. 2 Monate einkalkulieren. In begründeten Ausnahme fällen sind durch freundlich-dringliche Anrufe oder persönliches Vorsprechen bei den zuständigen Verwaltungen sehr kurze Bearbeitungszeiten möglich.

Vor einer Bewerbung sollte der ZDL folgende Fragen für sich geklärt haben:
Zivildienst- und auch FSJ-Stellen sind zum Beispiel in folgenden Bereichen zu finden: Geben Sie doch einfach mal Ihre Stadt oder Ihren Kreis und die gewünschte Art der Einrichtung bei einer Suchmaschine ein, z. B.:

Benutzerdefinierte Suche

Benutzerdefinierte Suche

Ein Zivildienst ist (bis auf Ausnahmen im Betreuungsbereich) nicht bei einer Stelle möglich, bei der der ZDL schon vor seiner Einberufung tätig war (§ 19 (3) ZDG).
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Bewerbung und Vorstellung bei der Zivildienststelle

Die Bewerbung bei einer Zivildienststelle läuft in der Regel folgendermaßen ab:
Weitere Hinweise für Bewerbung und Vorstellung: Wenn in 2010 der Zivildienst von 9 auf 6 Monate verkürzt werden sollte, könnte es für Zivildienststellen zunehmend interessant werden, eingearbeitete ZDL nach ihrem Dienst in ein befristetes Angestelltenverhältnis für 3 bis 6 Monate zu übernehmen. Hierüber kann man sich im Bewerbungsgespräch schon mal unterhalten.
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Wehrersatzdienst

Als Alternative zum Zivildienst ist auch ein Wehrersatzdienst bei THW, Feuerwehr, DRK, DLRG usw. möglich. Für den Wehrersatzdienst ist eine Verweigerung nicht nötig.
Der Wehrersatzdienst kann erst mit 18 Jahren begonnen werden. Er dauert, solange die Wehrpflicht 9 Monate beträgt, 6 Jahre; bei einer Wehrpflicht von 6 Monaten 4 Jahre.
Wer den Wehrersatzdienst vorzeitig abbricht, muss die anteilige Restzeit im Grundwehrdienst oder (wenn anerkannter Verweigerer) im Zivildienst 'abdienen'.

Weitere Informationen: www.bbk.bund.de → Themen → Überblick → Ehrenamt → Freistellung;
dort gibt es auch eine interessante Seite "Fragen und Antworten" und ein PDF "Informationen zum Freistellungsverfahren".
Die DLRG beschreibt den Wehrersatzdienst in diesem Flyer.
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Zurückstellung und Befreiung vom Zivildienst

Es kann unterschiedliche Gründe geben, warum man vorläufig eine Zurückstellung vom Zivildienst beantragen kann, z. B.:
Eine Befreiung von der Dienstpflicht gilt für
Die Zurückstellung ist in § 11 ZDG geregelt.
Die Befreiung ist in § 11 WPflG geregelt. Was für den Wehrdienst gilt, gilt immer auch mit für den Zivildienst.

Der Antrag auf Zurückstellung oder Befreiung sollte rechtzeitig gestellt werden! Falls der Antrag gestellt wird, nachdem man bereits eine Vereinbarung mit einer Zivildienststelle getroffen hat, sollte man diese Stelle fairerweise frühzeitig über die möglicherweise stattfindende Zurückstellung oder Befreiung informieren.
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Vorzeitiger Dienstbeginn (ab 17)

Normalerweise wird man frühestens ab 18 zum Zivildienst eingezogen.
Die vorzeitige Heranziehung ist für den Wehrdienst in § 5 Abs. 1a WPflG so geregelt: Man kann beantragen, früher eingezogen zu werden. Das ist ab dem 17. Geburtstag möglich. Wenn man unter 18 ist, sollte zum Antrag die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters gelegt werden.
Da Zivildienstleistende nicht benachteiligt werden dürfen, gilt hier sinngemäß das Gleiche.
Zusätzlich muss sicherlich auch eine frühere Musterung - rechtzeitig vor dem gewünschten Dienstbeginn - beantragt werden, und der Kriegsdienst muss verweigert werden; auch das Beides am besten gleich mit Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.
Wenn das Ganze stärker beschleunigt werden muss, dann den entscheidenden Stellen mit Telefonaten, Hingehen und Faxen freundlich und höflich auf die Nerven gehen.

Der Wehrersatzdienst bei THW, Feuerwehr, DRK usw. kann erst ab 18 begonnen werden.
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Wechsel zu einer anderen Zivildienststelle

Ein Wechsel von einer ZDSt zu einer anderen ist (auf Antrag des ZDL) möglich, ist aber bei der inzwischen recht kurzen ZD-Zeit kaum noch sinnvoll.
In den meisten Fällen wird die aufnehmende ZDSt zumindest fordern, dass der bei der abgebenden Stelle erarbeitete Urlaubsanspruch als Urlaub genommen wird und ggf., dass die abgebende Stelle das auf die bereits geleistete Zeit entfallende anteilige Entlassungsgeld an die aufnehmende Stelle zahlt. Zwischen den ZDSt wäre dieser Ausgleich auch gerecht.

Viele ZDSt haben mit wechselwilligen ZDL schon ungute Erfahrungen gemacht. Die Aufnahme solcher ZD wird daher oft abgelehnt, oder es werden Erkundigungen bei derbisherigen ZDSt eingeholt.
Ein Wechsel der ZDSt, z. B. wegen Insolvenz der ZDSt ist aber ohne große Probleme möglich.
Gelegentlich kommt es auch vor, dass Zivi und ZDSt nicht zueinander passen: Z. B. ein in der Pflege eingesetzter Zivi kommt damit nicht zurecht, oder ein Technik-Zivi will unbedingt lieber in die Pflege. Beides ist durchaus nicht ungewöhnlich.
Wenn trotz bestem Willen von ZDL und ZDSt die Probleme nicht zu lösen sind (z. B. durch interne Umbesetzung), oder wenn "die Chemie" gar nicht stimmt, sollte ein Wechsel möglichst bald angegangen werden. Gemeinsamer Ansprechpartner hierfür ist de Regionalbetreuer.
Der ZDL sollte auch selbst rasch aktiv werden und selbst schon eine passende und aufnahmebereite ZDSt suchen. (siehe auch: Konflikte mit der Zivildienststelle)
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Verkürzung des Zivildienstes von 12 auf 9 Monate

In den letzten 30 Jahren wurde der Zivildienst immer wieder mal um ein paar Monate verkürzt. Für ZDL, die während so einer Verkürzung Dienst taten, galt immer die Regel, dass ihr Dienst dann der neuen kürzeren Zeit entsprach. Wer wollte, hatte aber auch das Recht, sich mit einem rechtzeitig gestellten Antrag für die ursprünglich geplante Zeit weiter als ZDL beschäftigen lassen. Letzteres war besonders für von Arbeitslosigkeit bedrohte oder an ihrem Dienst sehr interessierte ZDL eine interessante Alternative.

Wenn in 2010 oder ab 2011 der Zivildienst von 9 auf 6 Monate verkürzt werden sollte, könnte es für Zivildienststellen auch zunehmend interessant werden, eingearbeitete ZDL nach ihrem Dienst für 3 bis 6 Monate in ein befristetes Angestelltenverhältnis zu übernehmen. Hierüber könnte man sich schon mal im Bewerbungsgespräch unterhalten.

Bei der Diskussion um Verkürzung von 9 auf 6 Monate ist bereits jetzt (Anfang 2010) zu beobachten, dass Dienststellen zunehmend FSJ- und FÖJ-Stellen oder Minijobs einrichten, und Plätze für ZDL, bei denen Einarbeitungszeit und Dienstzeit in keinem vernünftigen Verhältnis mehr stehen, streichen.
Angehende ZDL sollten sich daher überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoller ist, sich gleich für ein FSJ oder FÖJ oder eine andere Form von Wehrersatzdienst zu bewerben.
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Einkommensteuer, Steuererklärung

Sold und Entlassungsgeld von ZDL sind nach § 3 Nr. 5 EStG steuerfrei.
ZDL, die vor und/oder nach dem ZD arbeiten und Steuern zahlen, sollten unbedingt eine Einkommensteuererklärung ausfüllen und abgeben.
Im Jahr des Dienstbeginns und des Dienstendes fallen im Vergleich zum ZDL-Sold meist sehr unterschiedliche Verdienste an. Eine Einkommensteuererklärung kann hier große Teile (oder alles) von der gezahlten Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag zurückbringen.

Steuererklärungen lohnen sich besonders in Jahren mit ungleichmäßigem Verdienst:
Ausbildung → Anstellung
Lehre → Zivildienst
Zivildienst → Anstellung
Anstellung → Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit → Anstellung
usw.
Dies liegt daran, dass Lohnsteuer monatlich immer so berechnet wird, als bekäme man das ganze Jahr das gleiche Gehalt. (weitere Informationen → Einkommensteuer)
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Versicherungen

Der ZD gilt als ‘Mitarbeit im Öffentlichen Dienst’. Für Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes gibt es bei vielen Versicherungen Rabatte auf die Prämien. Der Rabatt muss bei der Versicherung beantragt werden. Die Versicherung sendet ein entsprechendes Formular zu, das dann bei der ZDSt zur Bestätigung der Mitarbeit im Ö.D. unterschrieben wird.
Das Verlassen des Öffentlichen Dienstes muss der Versicherung rechtzeitig gemeldet werden. Der Versicherungsschutz kann sonst ganz oder teilweise erlöschen und Nachforderungen oder Strafzahlungen werden fällig.
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Unterhaltssicherung

Die Unterhaltssicherungsbehörde ist zuständig für die Bearbeitung der Anträge nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (→ USG). Sie sichert den Lebensbedarf des ZDL und seiner Familienangehörigen.
Leistungen für Zivildienstleistende:
Die Ansprüche sind im rosafarbenen "Merkheft über die soziale Sicherheit der Zivildienstleistenden und ihrer Familienangehörigen" beschrieben, das mit dem Einberufungsschein zugesandt wird.

Antragstellung:
Unterhaltssicherungsleistungen erhalten Sie nur auf Antrag. Zivildienstleistende, müssen sich an den Kreis (oder die kreisfreie Stadt wenden, in dem/der sie ihren Wohnsitz vor der Einberufung hatten. Außer den sonstigen benötigten Unterlagen muss der Einberufungsschein vorgelegt werden.
Bitte denken Sie für eine zügige Leistungsgewährung daran, den Antrag möglichst frühzeitig nach Empfang des Einberufungsbescheids zu stellen. Das Antragsrecht erlischt 3 Monate nach Beendigung des Zivildienstes.
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Dienstbrille

Jeder Dienstleistende hat bei Dienstbeginn Anspruch auf eine Dienstbrille, wenn er bereits Brillenträger ist. Der Anspruch verfällt zum Ende des dritten Monats des Zivildienstes.
Wer während der Dienstzeit zum Brillenträger wird, hat ab diesem Zeitpunkt einen Anspruch auf eine Dienstbrille.
(→ Leitfaden, G6, Nr. 5)
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Sonstige Vergünstigungen

Für Zivildienstleistende gibt es evtl. weitere Vergünstigungen: zum Seitenanfang


Sonderurlaub (während und am Endes des Zivildiensts)
für Veranstaltungen, Notfälle, Ausbildungs- und Studienbeginn

Außer dem normalen Urlaub kann es zu unterschiedlichsten Anlässen Sonderurlaub geben: Solche Sonderurlaube erfolgen in der Regel unter Belassung der Geld- und Sachbezüge (= der Sold wird weiter gezahlt). Schauen Sie einfach mal in den Leitfaden, E5.

Aus besonderen Gründen, vor allem wegen persönlicher, wirtschaftlicher oder beruflicher Gründe, kann es Sonderurlaub geben. Beispiele: Diese Sonderurlaube erfolgen in der Regel unter Wegfall der Geld- und Sachbezüge (= Sold wird nicht gezahlt). Sie sind im Leitfaden, E6 geregelt.

Alle Sonderurlaube müssen rechtzeitig(!) beantragt werden.
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Konflikte mit der Zivildienststelle

Zwischen Zivildienststelle und ZDL kann es mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Möglichkeiten zur Abhilfe in der sinnvollsten Reihenfolge:
Erst alle bisher genannten Punkte wirklich ausschöpfen! Die folgenden Punkte sind nur sinnvoll, wenn 'gar nichts geht':
Nehmen Sie solche Unklarheiten oder Probleme nicht verkrampft, sondern sportlich. Wer die meiste Ausdauer und die besten Argumente hat, gewinnt.
Wenn zwei Leute verschiedener Meinung sind, gibt es folgende Möglichkeiten: Der Eine lernt etwas dazu, der Andere lernt etwas dazu oder Beide müssen dazulernen.
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Bescheinigung der Dienstzeit (Bundesamt)

Die am Ende des ZD ausgeteilte mehrteilige Bescheinigung des Bundesamts ist ein wichtiges Dokument, um den abgeleisteten ZD nachzuweisen: Es lohnt sich, die Dienstzeitbescheinigung gut aufzuheben!
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Dienstzeugnis

Am Ende der Dienstzeit erhält jeder Dienstleistende ein Dienstzeugnis. Vor 2010 gab es das Zeugnis nur auf Antrag. Es entspricht einem qualifiziertes Arbeitszeugnis.
Einen Vordruck dafür gibt es im Leitfaden für den Zivildienst, Abschnitt B5, Anlage 3). Zusätzlich gibt es die "Hinweise für die Zivildienststellen zur Ausstellung von Dienstzeugnissen" (ausführlich → Leitfaden, B5)

Das Zeugnis kann (falls es gut ist) sehr wertvoll sein, da die meisten ZDL für ihre ersten Bewerbungen außer Abitur- und Studienzeugnissen bzw. Ausbildungs- und Berufschulzeugnissen nichts in der Hand haben, das beweisen könnte, dass sie in der Praxis gut und fleißig arbeiten.
Auch bei der späteren Bewerbung bei einem zweiten Arbeitgeber hat der Bewerber in der Regel noch kein Arbeitszeugnis, das er vorlegen könnte.
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Einstellungsuntersuchung und Entlassungsuntersuchung

Die ärztliche Einstellungsuntersuchung findet automatisch statt. Hier macht es Sinn, den Impfausweis mitzunehmen und ausstehende Impfungen, z. B. Tetanus, Polio und FSME aufzufrischen. Wer im ZD viel mit Menschen arbeitet, sollte dafür sorgen, umfassend gegen Hepatitis geimpft zu werden!

Eine ärztliche Entlassungsuntersuchung muss vom ZDL beantragt werden (Leitfaden, G2 Ziffer 5); sie erfolgt sonst nicht. Die Entlassungsuntersuchung ist besonders dann wichtig, wenn der ZDL den Eindruck hat, dass er sich während des ZD gesundheitliche Schäden, z. B. durch schweres Heben oder einen Arbeits- bzw. Wegeunfall zugezogen hat, oder dass sonstige Veränderungen zum früheren Gesundheitszustand vorhanden sind. Daraus kann sich unter Umständen ergeben, dass der Staat Reha- oder Versorgungsleistungen zahlen muss.
Fazit: Auf die Entlassungsuntersuchung sollte niemand verzichten.
Sollte es zu einer Schädigung durch Unfall oder andere Vorgänge (z. B. Bandscheibenvorfall) gekommen sein, ist auf jeden Fall ein "Antrag auf Feststellung einer Zivildienstbeschädigung" (→ Leitfaden, G12) zu stellen.
Wenn der ZD noch nicht entlassen ist, ist der Antrag an das Bundesamt für Zivildienst zu richten; nach Dienstzeitende an das für den Wohnort zuständige Versorgungsamt.
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Entlassungstag

Sehr häufig wird zwischen ZDL und Zivildienststelle über das "Wann" und "Wie" des Entlassungstags diskutiert. Der Entlassungstag ist grundsätzlich der Heimreisetag. Fällt der Entlassungstag auf Samstag, Sonntag oder einen Feiertag, so ist Heimreisetag der vorangehende Werktag. Der Samstag gilt hierbei nicht als Werktag.
Die Dienststelle hat dafür Sorge zu tragen, dass der ZDL bis 21:00 Uhr am Heimatort eintreffen kann. Es ist zulässig, den ZDL am Heimreisetag zur Dienstleistung heranzuziehen. (→ Leitfaden, E5, Ziffer 2.3.4)

Rechtzeitig vor dem Entlassungstag müssen Überstunden durch Freizeit ausgeglichen und der restliche Urlaub beantragt werden.

Der ZDL muss am Entlassungstag seinen Dienstausweis mitbringen und abgeben. Das nicht-Vorhandensein des Ausweises erzeugt für ZDL und Zivildienststelle unnötige Bürokratie.
Der ZDL erhält eine Dienstzeitbescheinigung in mehrfacher Ausführung, ein Formular "Entgeltfestsetzung" für sein Entlassungsgeld und sein Dienstzeugnis.
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Kriegsdienstverweigerung bei der Bundeswehr

Auch Soldaten können jederzeit nach Artikel 4,3 des Grundgesetzes das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen in Anspruch nehmen. Es ist durchaus nicht selten, dass jemand erst beim Grundwehrdienst begreift, zu was er dort geschult werden soll. Gewissen ist nicht statisch und nur angeboren oder anerzogen, sondern wird auch durch tägliches Leben und Erleben gebildet.
Die Verweigerung kann entweder den gesamten Kriegsdienst/Wehrdienst, oder einzelne, dem Gewissen widersprechende Befehle (→ Situative Kriegsdienstverweigerung für Soldaten) betreffen.

Eine Verweigerung des geamten Kriegsdiensts/Wehrdiensts muss, wenn sie erst jetzt stattfindet, ausführlich erläutert und begründet werden.
Ansonsten gilt für die Antragstellung das selbe Verfahren wie für andere Wehrdienstpflichtige. Ein solcher Antrag ist von den Behörden (zuerst zuständiges Kreiswehrersatzamt) vorrangig zu behandeln. Um Probleme durch Formfehler zu vermeiden und den Vorgang zu beschleunigen, sollte man Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen!
Links: → Beauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (ELKW)
www.kdv-abwicklung24.de/...

Für die dann folgende (kurze) Rest-Dienstzeit als ZDL eine Zivildienststelle zu finden, ist wie beim Wechsel zu einer anderen Zivildienststelle vielleicht nicht ganz einfach, aber möglich. Man sollte also rasch anfangen, eine aufnahmewillige ZD-Stelle zu suchen.
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Bundeswehr nach Kriegsdienstverweigerung

Es gibt auch Menschen, die während des Zivildienstes oder danach für sich darauf kommen, dass sie die Bundeswehr und ihren Auftrag für sinnvoll und wichtig halten. Dieser Gedanke klingt für Pazifisten und viele ZDLs unsinnig, aber stellen Sie sich mal eine Familie vor, in der es z. B. immer nur (wenig begründet) hieß: "Wir sind Pazifisten, und von uns geht nie jemand zum Bund!". Das wird von einem jungen Menschen vielleicht erst mal brav so nachgelebt, aber es muss ihm erlaubt sein, mit zunehmendem Alter zu einer eigenen Meinung zu kommen.

Die Bundeswehr stellt solche Menschen nach einem (in diesem Fall sicher etwas ausführlicheren) Bewerbungsgespräch durchaus als Zeit- oder Berufssoldat ein.
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Nebentätigkeit (Job, Gewerbe, Freiberuf)

Wenn ZDL zusätzlich zu ihrem ZD noch eine Nebentätigkeit (Job, Gewerbe oder freiberufliche Tätigkeit) ausüben wollen, müssen sie sich das bei der Dienststelle genehmigen lassen. Dies gilt ebenso für FSJler. Die Genehmigung kann nur versagt werden, wenn durch die Nebentätigkeit die Dienstfähigkeit des ZDL beeinträchtigt wird (z. B.: Türsteher bis 2:00h nachts), oder wenn sie in Konkurrenz zur ZDSt steht.
Gesetzestext → § 33 ZDG (Zivildienstgesetz)

Die Genehmigung wird mit einem kurzen Schreiben beantragt. Die Tätigkeit sollte darin kurz beschrieben werden: "Wann? Was? Wie oft? Wie lange?" Musterantrag (.txt-Datei 1kB)

Dienstzeit plus Nebentätigkeit dürfen 48 Wochenstunden nicht überschreiten. Für die Nebentätigkeit besteht prinzipiell keine Einkunftsgrenze. Die Höhe der Einkünfte muss auch nicht der Dienststelle gemeldet werden.

Bei ZDL schaden die Einkünfte, auch nicht dem vor oder nach dem ZD gezahlten Kindergeld. Grund: Während des ZD gibt es kein Kindergeld, und daher zählen Einkünfte in dieser Zeit nicht mit.
Anders bei FSJlern: Für sie gibt es während der Dienstzeit weiter Kindergeld. Wenn ihre Einkünfte (FSJ-Entgelt plus sonstige Einkünfte) die Einkunftsgrenze überschreiten, entfällt das Kindergeld für das betroffene Kalenderjahr komplett. (mehr zum Thema: Kindergeld)
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Bildung, Weiterbildung

Der Staat fördert es, wenn sich ZDL während der Dienstmonate weiterbilden. Dies hat natürlich außerhalb der Arbeitszeit zu geschehen.
Es werden Bildungsmaßnahmen für gefördert.

Man kann für eine oder mehrere Bildungsmaßnahmen Zuschüsse erhalten. Insgesamt dürfen die Zuschüsse einen Betrag von 665,00 € für sämtliche Maßnahmen während der gesamten Dauer des Zivildienstes jedoch nicht überschreiten.
Zu Unrecht erhaltene Zuschüsse müssen zurückgezahlt werden.

Für die Teilnahme an ganztägigen Bildungsmaßnahmen sind bis 5 Tage Sonderurlaub (unter Belassung der Geld- und Sachbezüge) während der Dauer des Zivildienstes möglich.
(Ausführlich: www.zivildienst.de → "Dienst leisten" → "Bildung" → "Berufsförderung")

Bei Überschneidung von Zivildienst und weiterführender Ausbildung ist Sonderurlaub möglich.
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Rentenversicherung

Am Beginn des ZD wird ein Formblatt zur Meldung bei der Rentenversicherung ausgeteilt. Dieses Blatt muss später zusammen mit der abschließenden Dienstzeitbescheinigung bei der Rentenversicherung eingereicht werden, um die entsprechenden Rentenversicherungsmonate geltend zu machen. Jeder dieser nachgewiesenen Monate erhöht später die Rente.
Auch die Monate, in denen man zwischen ZD und einem weiteren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis arbeitslos gemeldet ist, erhöhen die spätere Rente.

Jeder ZDL sollte ein paar Jahre nach seiner Rückkehr in den Beruf bzw. am ersten beruflichen Arbeitsplatz nach dem Studium an die 'Deutsche Rentenversicherung' (früher BfA oder LVA) (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin - Zweigstellen in allen größeren Städten) einen Antrag auf Klärung des Rentenversicherungskontos stellen. Nur so kann man selbst prüfen, ob bei der 'Deutschen Rentenversicherung' alle Zeiten wie z. B. Schule, Ausbildung, Zivildienst, gemeldete Arbeitslosigkeit usw. bereits bekannt und berücksichtigt sind. Eine Postkarte oder ein Telefonanruf mit Angabe der Rentenversicherungsnummer genügen. Dieser Vorgang sollte alle 7 bis 10 Jahre wiederholt werden.
Das gilt gerade auch für jüngere Menschen, da es mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, für die in jungen Jahren angefallenen oder erarbeiteten Versicherungszeiten, die bei der 'Deutschen Rentenversicherung' noch nicht registriert sind oder vergessen wurden, exakte Beweise beizubringen.

Unser Rentensystem wird in 40 Jahren gewiss nicht mehr die alleinige oder gar ausreichende Altersversorgung darstellen. Es hat aber bereits zwei Kriege, eine Inflation und eine Währungsreform überstanden. Seine Grundprinzipien haben sich währenddessen wenig geändert.

Als ZDL ist man außerdem auch bei der Riester-Rente zulagenberechtigt. Eventuell kann hier eine entsprechende Anlage sinnvoll sein. Schon mit einer Einzahlung von 60 € pro Jahr kann man ein Mehrfaches an staatlichen Zulagen erhalten. Für Personen, die unter 25 Jahre alt sind und mit dem Riestern beginnen, gibt es einen zusätzlichen Bonus.
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Bundesanstalt für Arbeit (Arbeitsamt), Arbeitslosengeld

ZDL, die nach dem ZD einen oder mehrere Monate bis zum nächsten Ausbildungsabschnitt oder auf den Beginn eines Arbeitsvertrags warten müssen, sollten sich arbeitslos melden.
Jeder Monat gemeldeter Arbeitslosigkeit zählt bei der Rentenversicherung mit und erhöht die spätere Rente.
Wer innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate mit Sozialversicherung gearbeitet hat, erhält Arbeitslosengeld. Die Zivildienstmonate zählen hierbei wie Monate, in denen sozialversicherungspflichtig gearbeitet wurde.

Die Höhe des Arbeitslosengeldes wird bei ehemaligen Zivildienstleistenden an einem fiktiven Arbeitsentgelt bemessen, nicht am niedrigen Zivildienstsold. Das fiktive Arbeitsentgelt wird jedes Jahr neu festgelegt und entspricht in etwa dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt eines in Deutschland arbeitenden Arbeitnehmers.

Die Meldung bei der BA muss rechtzeitig (= mindestens 3 Monate) vor dem Ende des ZD erfolgen!
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Kindergeld, Eigenheimförderung, Ortszuschlag

Falls die Eltern des ZDL Kindergeld beziehen, muss die Familienkasse über den Beginn des ZD informiert werden. Während des ZD gibt es kein Kindergeld. Ausnahme: Wenn der Zivildienst nicht am Monatsbeginn anfängt oder nicht am Monatsende endet, kann es für diesen Monat Kindergeld geben. Versehentlich zuviel erhaltenes Kindergeld muss zurückgezahlt werden.
Alle, die ein FSJ/FÖJ absolvieren, erhalten weiterhin Kindergeld und Kinderfreibeträge, sofern das Gesamteinkommen die geltenden Beträge nicht übersteigt. Die Freiwilligen sind rechtlich ähnlich gestellt wie Auszubildende. (siehe §2 Absatz 3 Nr. 2d BKGG)

Eine (selten vorkommende) Ausnahme gibt es, wenn Kinder neben dem Zivildienst ein Studium ernsthaft und nachhaltig betreiben (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 14. Mai 2002 VIII R 61/01).

Für ZDL, die nach dem Zivildienst ihre Ausbildung fortsetzen wollen, sollte dann durch die Eltern sofort Kindergeld beantragt werden. Auch in einer Wartezeit (bis zu 4 Monaten) zwischen Zivildienst und einer Ausbildung oder für arbeitslose Kinder wird Kindergeld gezahlt. Die Zeit vor dem Zivildienst kann ebenfalls bis maximal 4 Monate als Wartezeit problemlos geltend gemacht werden.
Wenn nach der Dienstzeit eine Ausbildung angestrebt wird, die nur zu bestimmten Terminen (z. B. Beginn der Lehre im August, Semesterbeginn im Oktober) beginnt, kann ach für längere Zeiträume Kindergeld beantragt werden.
Auch während Praktika kann problemlos Kindergeld beantragt werden.

Das Einkommen des Kindes muss angegeben werden, ist aber meist nicht so hoch, dass es die Einkommensgrenze von 7.680,00 € (bis 2009) bzw. 8.004 € (2010 und 2011) pro Kalenderjahr für das Kindergeld übersteigt. Wenn das Kindergeld nur für einen Teil des Jahres bezogen wird, wird die Einkommensgrenze nur zu entsprechenden Zwölfteln berechnet. Die Jahresgrenze für das Kindergeld kann eventuell durch Abzug von Werbungskosten des Kindes unterschritten werden.
Der ZDL-Sold zählt zu der Zeit, in der es kein Kindergeld gibt. Er und andere Einkünfte in dieser Zeit zählen deshalb "aus Sicht des Kindergeldes" nicht mit zum Einkommen des Kindes (§ 2 Abs. 2 Satz 7+8 BKGG).
Das Entlassungsgeld zählt zur Zeit nach dem ZD! Beim Entlassungsgeld können keine Werbungskosten abgezogen werden.

Falls in der Zeit zwischen Zivildienst und Studium/Ausbildung sehr viel Geld verdient und die Einkunftsgrenze vermutlich überschritten wird, kann es sinnvoll sein, in dieser Zeit kein Kindergeld zu beantragen.

Für alle Kinder, die in 2009 Kindergeld bekommen haben, gibt/gab es im Jahr 2009 einen Zusatz-Bonus von einmalig 100 €. Bei Kindern, die z. B. wegen Wehr- oder Zivildienst nicht das ganze Jahr Kindergeld erhalten haben, funktionierte das manchmal nicht.
Prüfen Sie also nach, ob für jedes Kind, für das es mindestens einen Monat Kindergeld gab, die 100 € gezahlt wurden.

Sobald Kindergeld gezahlt wird, können die Eltern ihre Kinder wieder steuermindernd für ihre elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) eintragen lassen und sie später in der Einkommensteuererklärung (Anlage Kind) aufführen.

Eltern, die im öffentlichen Dienst angestellt sind, erhalten für die Monate, in denen Kindergeld gezahlt wird, einen erhöhten Ortszuschlag (Mitteilungen an die Personalabteilung nicht vergessen!).

Der Kinderzuschlag zur Eigenheimförderung (erste 8 Jahre nach Anschaffung des selbstgenutzten Eigenheims) wird für das ganze Jahr gezahlt, wenn für das Kind mindestens ein Monat im Kalenderjahr Kindergeld gezahlt wird. Das Gleiche gilt für den Kinderzuschlag zur Riester-Rente.
Da der ZD inzwischen deutlich kürzer als 12 Monate ist, wirkt er sich bei den Eltern für Eigenheimförderung und Riester-Rente nicht schädlich aus. (weitere Informationen zu Kindergeld und Eigenheimzulage)
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Waisenrente und Halbwaisenrente

Während des Zivildienstes besteht kein Anspruch auf Waisen- oder Halbwaisenrente.
Ab Vollendung des 18. Lebensjahres bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres besteht ein Anspruch auf diese Renten nur, sofern die Waise eine Schul- oder Berufsausbildung absolviert, bzw. sich in einer Übergangszeit zwischen einem Ausbildungsabschnitt und der Ableistung des Zivildienstes befindet.
Eine Übergangszeit kann höchstens vier Kalendermonate umfassen. Dies gilt auch, wenn die weitere Ausbildung z.B. aus allein hochschulorganisatorischen Gründen nicht früher beginnt.
(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend → Zivildienst und § 48 SGB VI).
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Mittel gemäß Bundes-AusbildungsförderungsGesetz (BAföG)

ZDL, die wegen ihres ZD eine Ausbildung unterbrechen mussten, bekommen während des ZD kein BAföG. Sie können nach dem ZD wieder BAföG beantragen.
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Krankenkasse

Die Mitgliedschaft bei der Krankenkasse ruht während des ZD. Auch Zusatzbeiträge müssen in dieser Zeit vom ZDL nicht gezahlt werden. Wenn einige Kassen trotzdem versuchen, diese Zusatzbeiträge einzutreiben, ist das wenig seriös. Der ZDL sollte das strikt ablehnen und auch durchblicken lassen, dass er ein solches Verhalten als Aufforderung zum Wechsel der Krankenkasse versteht.
Nach dem ZD muss man sich innerhalb einer Woche(!) wieder bei der Krankenkasse anmelden. Je nach Lebensumständen ist der frühere ZDL dann bei den Eltern mitversichert (=Familienversicherung) oder selbst versichert.

FSJ/FÖJ: Die Freiwilligen melden sich selbstständig bei einer gesetzlichen Krankenkasse ihrer Wahl an und senden dem Arbeitgeber die Mitgliedsbescheinigung. Eine Familienmitversicherung oder die Anmeldung bei einer privaten Krankenkasse sind während des FSJ nicht möglich. Die Kosten der Krankenversicherung (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) werden vom Arbeitgeber übernommen. Die FSJ-Kräfte können bei den Krankenkassen ggf. einen Antrag auf Befreiung von der Zuzahlung zu Arznei-, Verbands- und Heilmittel stellen.
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Banken

Kontoführungsgebühren werden für Dienstleistende nicht vom Bund erstattet, aber einige Banken bieten (wie für Schüler, Auszubildende und Studenten) gegen Vorlage des Dienstausweises Konten mit kostenloser Kontoführung an. Am geschicktesten sucht man sich eine Bank aus, die auch später für Berufstätige ein kostenloses Konto anbietet.
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Unterlagen sortieren

Spätestens ab Beginn des Zivildienstes sollte man lernen, seine Unterlagen gut sortiert abzulegen.
Wie man das organisieren kann, steht auf der Seite Unterlagen geordnet ablegen.
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